Der Ilse-und-Helmut-Wachter-Preis ist ein österreichischer Wissenschaftspreis zur Forschung in der Medizin.

Der Preis – gestiftet von Ilse Wachter und Helmut Wachter (1929–2012) – wird an der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Preisträger 1999 Avram Hershko und Aaron Ciechanover für die Aufklärung des Ubiquitin-Systems 2001 Hanns Möhler für die Aufklärung der Beeinflussbarkeit der Angst durch Benzodiazepine 2003 Wolfgang P. Baumeister für die Aufklärung der Struktur und des Mechanismus des Proteasoms 2005 Cynthia J. Kenyon für die Entdeckung von Regulationsmechanismen des Alterungsprozesses bei C. elegans 2007 Irving L. Weissman für seine Pionierarbeit in der Stammzell-Forschung 2010 William A. Catterall für seine herausragende Forschung auf dem Gebiet der Ionenkanalforschung 2012 Jean-Laurent Casanova für seine Arbeit über die Genetik von Infektionskrankheiten im Kindesalter 2014 Alexander Levitzki für seine Entwicklung der Signaltransduktionstherapie 2016 Johannes C. Clevers für seine Pionierarbeit in der Stammzellen- und Krebsforschung 2018 Matthias W. Hentze für seine bahnbrechende Forschung auf dem Gebiet der RNA-Biologie

Weblinks

D. Bullock: Zehnter „Ilse und Helmut Wachter-Preis“ an Pionier der Genforschung. i-med.ac.at, 2018

Kategorie:Medizinpreis Kategorie:Wissenschaftspreis (Österreich) Kategorie:Erstverleihung 1999