mini|Durchgebrochenes Gebäckstück Der Hildesheimer Pumpernickel ist ein rautenförmiger Keks. Es handelt sich um eine aus Hildesheim stammende Spezialität, die trotz ihres weihnachtlichen Geschmacks ganzjährig verkauft wird.Dagmar Giersberg: „Eine Stadt, die sich nicht aufspielt“ – Hanns-Josef Ortheil über Hildesheim. Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion Juni 2012

Er ist nicht mit dem Vollkornbrot Pumpernickel zu verwechseln. Der Keks erhält seine Form nach dem Backen der noch heißen ca. 5 cm breiten Teigstränge.

Nach einem Rezept aus dem Jahr 1733 enthalten Hildesheimer Pumpernickel Mandeln, Mehl, Zucker, Butter, Zimt und Ei.Johanna Ramm, Die praktische und moderne Küche nebst Speisezettel für die einzelnen Jahreszeiten. Ein sicherer Leitfaden für junge Köchinnen. Verfaßt von Johanna Ramm, Herm. Bremer Meldorf, 1884, Seite 478–479 zitiert auf Hildesheimer Pumpernickel, www.spezialitaeten-aus-niedersachsen.de

1893 wurde der Hildesheimer Pumpernickel im Band 2 des Buches Chemie der menschlichen Nahrungs- und Genussmittel von Joseph König erwähnt.Joseph König: Chemie der menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, Band 2, 1893, S. 623

Die Erfindung der Rezeptur des Kekses beanspruchen innerhalb der Stadt Hildesheim mehrere Bäckerfamilien für sich., Hildesheimer Allgemeine, 19. Dezember 2014 Der Keks soll „geschmacklich an Aachener Printen“ erinnern.Jürgen Streich: Monika Griefahn: Politik, Positionen, Perspektiven, Zebulon, 1997, S. 78. Der Kabarettist und Schriftsteller Manfred Hausin veröffentlichte 1988 unter dem Titel Hildesheimer Pumpernickel Grotesken.Deutsches Literatur-Lexikon, Das 20. Jahrhundert, Band XV, De Gruyter, 2010, S. 213

Weblinks

Rezept Webarchiv 4. März, 2016 der Internetseite der Hildesheimer Allgemeine Hildesheimer Pumpernickel - Eine lebkuchenartige Leckerei – Artikel mit Rezept

Einzelnachweise

Kategorie:Kultur (Hildesheim) Kategorie:Keks Kategorie:Niedersächsische Küche