mini|hochkant|Freundschaftsgalerie Einzelbildnis 32 (von 57), Selbstbildnis vor Staffelei, um 1840 mini|Friedrich Boser in seinem Atelier bei einer Porträtsitzung, Illustration von Wilhelm Severin nach einer Zeichnung von Wilhelm Camphausen aus Schattenseiten der Düsseldorfer Maler, 1845 mini|Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal, 1844 – darin auch das Selbstporträt Bosers als jene Person auf der rechten Bildseite, die zum Betrachter blicktBettina Baumgärtel: Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal, 1844. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 2, S. 37 (Katalog-Nr. 18) mini|Das Vogelschießen der Düsseldorfer Künstler im Grafenberger Wald, 1844 – darin ein weiteres Selbstporträt Bosers als Zweiter von rechtsBettina Baumgärtel: Das Vogelschießen der Düsseldorfer Künstler im Grafenberger Wald, 1844. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.), Band 2, S. 42 f. (Katalog-Nr. 21) Karl Friedrich Adolf Boser, auch Carl Friedrich Adolf Boser (* 13. November 1809 in Halbau, Königreich Sachsen; † 28. Januar 1881 in Düsseldorf), war ein deutscher Genre- und Porträtmaler der Düsseldorfer Schule.

Leben Boser besuchte zunächst die Akademien von Dresden (1826–1832) und Berlin (1834–1836). 1837/1838 bezog er die 2. Klasse der Historienmalerei an der Kunstakademie Düsseldorf. 1841 bis 1843 studierte er dort Genre- und Porträtmalerei, worin er sich fortan vorrangig betätigte.Katharina Bott: Das Schadow-Album der Düsseldorfer Akademieschüler von 1851. CoCon-Verlag, Hanau 2009, ISBN 978-3-93777-459-6, S. 167 Von 1848 bis 1881 war er Mitglied des Künstlervereins Malkasten. Engere Freundschaften verbanden ihn mit den Düsseldorfer Landschaftsmalern Andreas Achenbach und Carl Friedrich Lessing. Boser beschickte verschiedene Ausstellungen. Seine Gemälde wurden in London 1863 mit einer Preismedaille und 1871 und 1872 mit Bronzemedaillen ausgezeichnet. Viele seiner Bilder fanden ihren Weg in die Vereinigten Staaten, wo er 1881 in einem Nachruf zu den bekannten deutschen Genremalern gezählt wurde.The American Art Review, Vol. 2, No. 7, Mai 1881, p. 48 (Digitalisat) Mitte der 1840er Jahre porträtierte der Maler Wilhelm Camphausen Friedrich Boser in seinem Atelier.Henry Ritter, Wilhelm Camphausen: Schattenseiten der Düsseldorfer Maler, nebst verkürzten Ansichten ihrer letzten Leistungen. Julius Buddeus (Düsseldorf), Herring & Remington (London), Goupil & Vibert (Paris), 1845. – Vgl.: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Band 2, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, S. 64 (Katalog-Nr. 38-3)

Werk (Auswahl) mini|Freundschaftsgalerie von 57 Einzelbildnissen der Düsseldorfer Malerschüler und ihren Freunden, 1835–1845 Bereits 1843 wurde Boser als wichtiger Genre- und Porträtmaler der Düsseldorfer Schule wahrgenommen.Wilhelm Füssli: Die wichtigsten Städte am Mittel- und Niederrhein im deutschen Gebiet, mit Bezug auf alte und neue Werke der Architektur, Sculptur und Malerei. Fortsetzung des Buches Zürich und die wichtigsten Städte am Rhein. Zweiter Band, Verlag des literarischen Comptoirs, Zürich und Winterthur 1842, S. 634 (online bei Google Books) Boser legte Wert auf Feinmalerei und auf eine detaillierte Ausgestaltung der Sujets. Auch in literarischen Stoffen versuchte er sich. Besondere kunsthistorische Bedeutung haben seine Freundschaftsgalerien und die Bilder, die Ausschnitte aus dem sozialen Leben der Düsseldorfer Malerschule festhielten. Bei den Freundschaftsgalerien Bosers war der Porträtierte in ein Ritual einbezogen, indem dieser durch seine Unterschrift und eine Widmung seine Freundschaft beglaubigte.

Freundschaftsgalerie von 57 Einzelbildnissen der Düsseldorfer Malerschule und ihren Freunden, 1835–1845, darin auch ein Selbstbildnis, um 1840 (Nr. 32), Museum KunstpalastPatrick Bahners: Das Glück der stillen Brüter. Artikel vom 20. Dezember 2011 im Portal faz.net, abgerufen am 14. Dezember 2014Bettina Baumgärtel: Friedrich Boser: Freundschaftsgalerie von 57 Einzelbildnissen der Düsseldorfer Malerschüler und ihren Freunden, 1835–1845. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, Band 2, S. 28 ff. (Katalog-Nr. 13) Brustbild Rudolf von Schadow, 1841, Privatsammlung (Brione sopra Minusio) Brustbild Sophie von Schadow, 1842, Privatsammlung (Brione sopra Minusio) Freundschaftsgalerie von 26 Einzelbildnissen der Düsseldorfer Malerschüler und ihren Freunden, 1844, Stadtmuseum DüsseldorfBettina Baumgärtel: Friedrich Boser: Freundschaftsgalerie von 26 Einzelbildnissen der Düsseldorfer Malerschule und ihren Freunden mit Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal der Akademie (1844). In Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, Band 2, S. 30 f. (Abbildung 10) Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal, 1844, Stadtmuseum Düsseldorf, abgerufen am 14. Dezember 2014, Webseite im Portal duesseldorf.de, abgerufen am 14. Dezember 2014Bettina Baumgärtel: Friedrich Boser: Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, Band 2, S. 37 ff. (Katalog-Nr. 18) Das Vogelschießen der Düsseldorfer Künstler im Grafenberger Wald, 1844 (zusammen mit Carl Friedrich Lessing, 1849 ausgestellt zur Eröffnung der Düsseldorf Gallery New York), The New York HistoricalBettina Baumgärtel: Friedrich Boser: Das Vogelschießen der Düsseldorfer Künstler im Grafenberger Wald, 1844. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, Band 2, S. 42 f. (Katalog-Nr. 21)Bird shoot of the Düsseldorf Artists at the Grafenberg, Ansicht und Datenblatt im Portal digitalcollections.nyhistory.org (The New York Historical) Die beschenkte Braut, 1847Friedrich Boser: „Die beschenkte Braut“, Düsseldorf 1847, Webseite im Portal antiquitaeten-baumann.de, abgerufen am 14. Dezember 2014

Literatur Friedrich Müller: Die Künstler aller Zeiten und Völker, Verlag von Ebner & Seubert, Stuttgart 1857, Erster Band (A–E), S. 174 (Digitalisat). Hermann Alexander Müller: Biographisches Künstler-Lexikon, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig 1882, S. 67 (Digitalisat). Friedrich von Boetticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band 1, Dresden 1891, S. 129.

Ines Geschwandtner: Boser. In: Hans Paffrath (Hrsg.): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918. Band 1: Abbema–Gurlitt. Herausgegeben vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath. Bruckmann, München 1997, ISBN 3-7654-3009-9, S. 175 ff. mit drei Farbabb., Nr. 183–185 (JPG).

Weblinks

Friedrich Boser, Auktionsresultate im Portal artnet.de Friedrich Boser in seinem Atelier (Kupferstich von Wilhelm Camphausen, 1845) im Portal harvardartmuseum.org Boser, Friedrich, Datensatz im Portal deutschefotothek.de

Einzelnachweise

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