Die Burg Mito (, Mito-jō) befindet sich in der japanischen Stadt Mito. Sie war der Sitz des Mito-Zweiges der Tokugawa, eine der „Drei Familien“.

Geschichte Als Beginn der Burg Mito kann die einfache Baba-Burg des Baba Sukemoto gegen Ende der Kamakura-Zeit angesehen werden. Der Name Mito kam auf, als in der Sengoku-Zeit die Eto Burgherren waren. 1590 übernahmen die Satake die Burg und verbesserten sie. Die Satake übernahmen aber dann nach der Schlacht von Sekigahara die Burg Kubota (Akita).

Die Burg Mito fiel nun an Takeda Nobuyoshi, dann an Tokugawa Yorinobu und wurde schließlich 1609 Sitz des Tokugawa Yorifusa, 11. Sohn des Tokugawa Ieyasu und damit Sitz einer der „Drei Familien“ der Tokugawa. Diese Tokugawa mit einem Einkommen von 250.000 KokuDie Mito-Tokugawa hatten damit ein deutlich geringeres Einkommen als die beiden anderen Zweigfamilien. blieben Burgherren bis zur Meiji-Restauration.

Die Anlage mini|300px|Plan der Burg Mito1 Hommaru, 2ö östliches Ni-no-maru, 2w westliches Ni-no Maru, 3 San-no-maru. Rotes Quadrat: Yagura. mini|300px|Graben am San-no-maru Die erste einfache Burganlage entstand auf einer Anhöhe zwischen dem Semba-See () und dem Naka-Fluss (). Die Satake erweiterten die Anlage, indem sie eine Hauptburg und aufeinander folgende Vorburgen anlegten. Die Burg wurde an beiden Enden durch die Burgstadt ergänzt. 1625 wurde auf Ni-no maru, auf dem sich die Residenz befand, ein schlichter dreistöckiger Wachturm (Yagura), „Gosankai-yagura“ () genannt, als Burgturm(Tenshu)-Ersatz errichtet.

Im San-no-maru Bereich wurde 1841 vom 9. Chef des Hauses, Tokugawa NariakiVon Tokugawa Nariaki wurde an einer von der Burg etwas entfernten Stelle der Park Kairaku-en angelegt., die Han-Schule Kōdōkan () errichtet. Noch heute sind dort alte bzw. wiedererrichtete Gebäude zu sehen, von denen die alten als Wichtiges Kulturgut ausgezeichnet sind.

Heute wird das Burggelände von verschiedenen Oberschulen der Präfektur bzw. der Stadt, sowie von der Universität Ibaraki genutzt. Zu sehen sind noch Wallanlagen und als einziges Bauwerk ein Tor (Mon) im Yakuimon-Stil. Zwar waren die Gebäude beim Abriss der Burg in der Meiji-Zeit an den Tempel Gion-ji verkauft worden, aber dieses Tor blieb erhalten.

Anmerkungen

Literatur Sugai, Yasuo: Mito-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Tokoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604378-5.

Weblinks

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