Réalmont [] (okzitanisch Reialmont) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Tarn in der Region Okzitanien. Réalmont gehört zum Arrondissement Albi und ist der Hauptort (chef-lieu) des Kantons Le Haut Dadou.
Geographie Réalmont liegt etwa zwanzig Kilometer südlich von Albi im Tal des Flusses Dadou. Umgeben wird Réalmont von den Nachbargemeinden Lombers im Norden und Nordwesten, Ronel im Norden und Nordosten, Saint-Lieux-Lafenasse im Osten, Vénès im Süden sowie Saint-Genest-de-Contest im Südwesten und Westen.
Geschichte 1272 wurde Réalmont als königliche Bastide von Philipp III. gegründet, woher sich auch der Name Réalmont (königlicher Berg) ableitet.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011Einwohner 2362 2505 2618 2538 2631 2850 3179 3285
Sehenswürdigkeiten Kirche und protestantische Kirche Brunnen La Fréjaire aus dem 17. Jahrhundert mini|Brunnen La Fréjaire
Verkehr Durch die Gemeinde führen die früheren Nationalstraßen N 118 und N 631.
Im Jahr 1901 wurde der Bau einer schmalspurigen Pferdestraßenbahn genehmigt, die den Ort mit dem rund fünf Kilometer entfernten Bahnhof Laboutarie an der Bahnstrecke Castelnaudary–Rodez verband. Nachdem die Bahn in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, wurde deren Betrieb im Jahr 1933 eingestellt.
Persönlichkeiten Jean de Coras (1512–1572), Jurist und Humanist Guillaume Rondelet (1507–1566), Naturforscher Guyon Guérin de Bouscal (1617–1675), Schriftsteller Jean-Marie Charles Abrial (1879–1962), Vizeadmiral Louisa Paulin (1888–1944), Dichterin
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Bastide Kategorie:Gegründet 1272