In der Liste der Stolpersteine der Gemeinde Windeck werden die vorhandenen Stolpersteine aufgeführt, die im Rahmen des Projektes Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in bisher drei Verlegeaktionen in den Ortsteilen Dattenfeld, Dreisel, Gerressen, Gutmannseichen, Herchen, Kohlberg, Niederalsen und Rosbach verlegt worden sind.

Dattenfeld

Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Hauptstr. 128 100px 100px Hier wohnte Julius Simon Jg. 1895 verhaftet 1938 ‘Rath-Aktion’ Dachau deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px geboren am 14. November 1895 in Dattenfeld Hier wohnte Gertrud Simon Jg. 1928 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px Hier wohnte Heinz Simon Jg. 1930 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px Hier wohnte Norbert Simon Jg. 1935 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px geboren am 21. August 1935 in Dattenfeld Hier wohnte Irma Simon geb. Hofmann Jg. 1898 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px geboren am 10. April 1898 in Frickhofen Alte Schulstraße Treppenaufgang katholische Kirche 100px Vikar Ernst Moritz Roth 1932–1935 Ernst Moritz Roth Vikar Jg. 1902 im christlichen Widerstand Berufsverbot tot 1945 100px

Dreisel

Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Im Damm 1 100px Ernst Moritz Roth Ernst Moritz Roth Vikar Jg. 1902 im christlichen Widerstand Berufsverbot versteckt gelebt tot 1945 bei Bombenangriff 100px

Gerressen Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Ennenbacher Straße 8 100px 100px Leopold Meier Hier wohnte Leopold Meier Jg. 1860 Heimatort unfreiwillig verlassen Herchen gedemütigt/entrechtet tot 6.8.1936 100px Der Metzger Leopold Meier wohnte mit seiner Frau Rosa einige Zeit in dem Anwesen Haus Schleppach. Ab 1936 mussten sie mit anderen jüdischen Bürgern in dem sogenannten „Gelben Haus“ in Igelshof zusammenziehen. Leopold Meier starb 1936 und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Eitorf begraben. Hier wohnte Rosa Meier geb. Herz Jg. 1872 deportiert 1942 Theresienstadt ermordet in Treblinka 100px Rosa Meier, geboren am 28. August 1872 in Schweinheim, verzog nach dem Tod ihres Mannes nach Köln und wurde am 15. Juni 1942 aus dem Sammellager Köln-Müngersdorf nach Theresienstadt deportiert. Einige Monate später wurde sie nach Treblinka gebracht und am 19. September 1942 ermordet. Beachte: Unterschied Schreibweise Meier/Maier bei Stein und Quelle Bundesarchiv

Gutmannseichen Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Quellgasse 1 100px|Stolpersteinlage Windeck Gutmannseichen Quellgasse 1 Hier wohnte Wilhelmine Müller geb. Hansmann Jg. 1900 eingewiesen 20.12.1937 Heilanstalt Bonn 'verlegt’ 6.7.1944 Heilanstalt Obrawalde ermordet 13.7.1944 100px|Stolperstein Windeck Gutmannseichen Quellgasse 1 Wilhelmine Müller geboren am 23. Mai 1900 in HoppengartenWilhelmine Müller auf Stolpersteine Windeck Zum Wochenend 6 100px|Stolpersteinlage Windeck Gutmannseichen Zum Wochenend 6 Hier wohnte Josef Gauchel Jg. 1928 seit 1937 immer wieder in Heilanstalten 'verlegt’ 17.5.1943 Heilanstalt Niedernhart ermordet 31.5.1943 100px|Stolperstein Windeck Gutmannseichen Zum Wochenend 6 Josef Gauchel geboren am 23. Februar 1928 in Rossel bei Dattenfeldstolpersteine-windeck.de Josef Gauchel auf Stolpersteine Windeck

Herchen Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Höher Landstraße 2 100px 100px Hier wohnte Charlotte Burbach geb. Gans Jg. 1895 Heimatort unfreiwillig verlassen 1941 Köln Flucht in den Tod 27.8.1942 100px geboren am 11. Juli 1895 in Köln Hier wohnte Lothar Burbach Jg. 1895 gedemütigt/entrechtet überlebt 100px

Kohlberg Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Eisenstraße 13 100px 100px Hier wohnte Helene Weber Jg. 1923 eingewiesen Kinderheim Kerpen ‘verlegt’ Schicksal unbekannt 100px genannt Lena Hier wohnte Franz Weber Jg. 1925 eingewiesen kath. Kinderheim Morsbach ‘verlegt’ Schicksal unbekannt 100px

Niederalsen Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Grummetswiese 12 100px 100px Hier wohnte Betti Blumenthal Jg. 1928 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px geboren am 4. Juni 1928 in Rosbach Der Stein für Betti Blumenthal war der erste Stein, der in Windeck verlegt worden ist.Stolpersteine Windeck Hier wohnte Elfriede Blumenthal Jg. 1930 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px geboren am 19. März 1930 in Rosbach Hier wohnte Eduard Blumenthal Jg. 1887 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px geboren am 18. August 1887 in Rosbach hier wohnte Meta Blumenthal geb. Weiler Jg. 1890 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px geboren am 14. Dezember 1890 in Rosbach

Rosbach Adresse Name Inschrift Verlege­datum Bild Anmerkung Alte Dorfstraße 13 100px 100px Hier wohnte Ida Gottschalk geb. Leeser Jg. 1881 deportiert 1941 tot in Riga 100px geboren am 9. Oktober 1881 in Rosbach Hier wohnte Herta Hirsch geb. Gottschalk Jg. 1915 deportiert 1941 Riga 1944 Stutthof tot 6.1.1945 100px Hier wohnte Rosa Israel geb. Gottschalk Jg. 1909 deportiert 1941 Riga tot 6.1.1945 Stutthof 100px geboren am 8. November 1909 in Rosbach Bergstraße 6 100px 100px Hier wohnte Ferdinand Simon Jg. 1896 deportiert 1941 tot in Riga 100px geboren am 10. November 1896 in Rosbach Hier wohnte Simon Simon Jg. 1866 gedemütigt/entrechtet tot 1938 Krankenhaus Dattenfeld 100px Hier wohnte Amalie Simon geb. Meier Jg. 1858 Opfer des Pogroms 1938 tot 17.3.1939 an den Folgen 100px Bergstraße 7 100px 100px Hier wohnte Hermann Moses Jg. 1865 Flucht 1939 Holland interniert Westerbork deportiert 1943 Auschwitz ermordet 17.9.1943 100px geboren am 28. September 1865 in Rosbach Hier wohnte Sofie Moses geb. Hirschmann Jg. 1883 Flucht 1939 Holland interniert Westerbork deportiert 1943 Auschwitz ermordet 17.9.1943 100px geboren am 11. Juni 1888 in Großkrotzenburg Hier wohnte Frieda Rosenberg geb. Moses Jg. 1899 deportiert 1942 Ghetto Zamosc ermordet in Sobibor 100px geboren am 23. März 1899 in Rosbach Ellie Eichenwald Hier wohnte Elli Eichenwald geb. Moses Jg. 1901 Flucht 1938 USA überlebt 100px Hier wohnte Henny Schönthal geb. Moses Jg. 1906 Flucht 1939 Holland interniert Westerbork deportiert 1943 Sobibor ermordet 30.4.1943 100px geboren am 18. Februar 1906 in Rosbach Hier wohnte Amalie Wolff geb. Moses Jg. 1876 Flucht 1939 Holland interniert Westerbork deportiert 1943 Auschwitz ermordet 5.2.1943 100px geboren am 8. März 1876 in Rosbach Bergstraße. 8–10 100px|Stolpersteinlage Windeck Bergstraße 8–10 100px|Stolpersteine Windeck Bergstraße 8–10 Hier wohnte Albert Simon Jg. 1898 verhaftet 1938 ‘Rath-Aktion’ Dachau deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px|Stolperstein Windeck Bergstraße 8–10 Albert Simon geboren am 26. April 1898 in Rosbach Hier wohnte Jenny Simon geb. Hessel Jg. 1897 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px|Stolperstein Windeck Bergstraße 8–10 Jenny Simon geboren am 15. Februar 1897 in Rosbach Hier wohnte Lothar Simon Jg. 1933 deportiert 1942 ermordet 1942 in Minsk 100px|Stolperstein Windeck Bergstraße 8–10 Lothar Simon geboren am 28. November 1933 in Rosbach Bergstraße 9 100px 100px I Hier wohnte Max Seligmann Jg. 1880 verhaftet 1938 ‘Rath-Aktion’ Dachau verhaftet 1944 Aussenlage Buchenwald entlassen versteckt/überlebt 100px Hier wohnte Maria Seligmann geb. Seiffen Jg. 1885 verhaftet 1944 Aussenlager Buchenwald entlassen versteckt/überlebt 100px Hier wohnte Alfred Seligmann Jg. 1909 Flucht 1938 Argentinien überlebt 100px Hier wohnte Milton Seligmann Jg. 1910 deportiert 1942 Majdanek ermordet 10.9.1942 100px geboren am 22. Oktober 1910 in Rosbach Hier wohnte Klara Voos geb. Seligmann Jg. 1911 deportiert 1941 Łodz/Litzmannstadt ermordet 10.5.1942 Chelmno/Kulmhof 100px geboren am 5. Dezember 1911 in Hof (Ortsteil von Rosbach) Klara Voos, die Schwester von Irmfried Seligmann war verheiratet mit Bernhard Voos und lebte zuletzt in Köln. Die Familie Voos wurde mit ihrem kleinen Sohn mit dem ersten Transport von Köln in das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Für Klara Voos geb. Seligmann wurde an ihrer letzten Anschrift in Köln in der Wilhelmstraße 55 ein weiterer Stolperstein verlegt. An dieser Stelle erinnern weitere Stolpersteine auch an ihren Mann Bernhard und ihren Sohn Gerson (geb. 1. November 1940).museenkoeln.de Eintrag Wilhelmstraße 55 in der Datenbank des NS-Dokumentationszentrum Köln Hier wohnte Irmfried Seligmann Jg. 1913 deportiert 1941 Łodz/Litzmannstadt tot 10.7.1942 100px geboren am 21. Mai 1913 in Rüddel (Ortsteil von Rosbach) Der Schneider Irmfried Seligmann heiratete um 1937 die Kölnerin Hanna Berger und lebte in Köln. Im Oktober 1941 wurde er gemeinsam mit seiner Frau, der erst wenige Monate alten Tochter Recha (geb. 26. April 1941) und der Familie seiner Schwester Klara Voos mit dem ersten großen Transport von Köln in das Ghetto Litzmannstadt deportiert.museenkoeln.de Eintrag Irmfried Seligmann in der Datenbank des NS-Dokumentationszentrum Köln Für Irmfried Seligmann wurde an seiner letzten Anschrift in Köln in der Severinstraße 181 ein weiterer Stolperstein verlegt. Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd Hier wohnte Hermann Seligmann Jg. 1914 deportiert 1941 tot in Riga 100px Hurster Straße 26 100px|Stolpersteinlage Windeck Rosbach Hurster Straße 26 100px|Stolpersteine Windeck Rosbach Hurster Straße 26 Hier wohnte Georg Sussmann Jg. 1893 Berufsverbot 1938 'Schutzhaft’ 1938 Dachau unfreiwillig verzogen 1944 Königswinter versteckt gelebt überlebt 100px|Stolperstein Windeck Rosbach Hurster Straße 26 Georg Sussmann Hier wohnte Liselotte Sussmann Jg. 1930 unfreiwillig verzogen 1944 Königswinter versteckt gelebt überlebt 100px|Stolperstein Windeck Rosbach Hurster Straße 26 Liselotte Sussmann Hier wohnte Alma Sussmann geb. Enders Jg. 1901 unfreiwillig verzogen 1944 Königswinter versteckt gelebt überlebt 100px|Stolperstein Windeck Rosbach Hurster Straße 26 Alma Sussmann Kirchplatz 9 100px 100px Hier wohnte Siegmund Seligmann Jg. 1877 verhaftet 1938 ‘Rath-Aktion’ Dachau deportiert 1942 ermordet 1942 Minsk 100px geboren am 13. Mai 1877 in Rosbach Hier wohnte Franziska Seligmann geb. Liebmann Jg. 1885 deportiert 1942 ermordet 1942 Minsk 100px geboren am 30. Januar 1885 in Ellar Hier wohnte Grete Lode geb. Seligmann Jg. 1908 deportiert 1942 Theresienstadt befreit/überlebt 100px Kirchstraße 4 100px 100px Hier wohnte Willi Seligmann Jg. 1882 verhaftet 1938 ‘Rath-Aktion’ Dachau deportiert 1941 tot 1944 in Riga 100px Willi Seligmann wurde am 26. Juni 1882 in Rosbach geboren und führte in Rosbach ein sehr angesehenes Textilgeschäft. Als gebürtiger Rosbacher kam ihm nie der Gedanke zu einer frühzeitigen Flucht ins Ausland. Hier wohnte Johanna Seligmann geb. Heilbrunn Jg. 1885 deportiert 1941 tot in Riga 100px Johanna Seligmann wurde am 26. August 1885 in Frickhofen/Limburg im Westerwald geboren. Mit ihrem Mann Willi zog sie nach den Rosbacher Pogromen nach Köln, von wo aus sie mit der ganzen Familie nach Riga deportiert wurden. Hier wohnte Arthur Seligmann Jg. 1920 deportiert 1941 tot 1944 in Stutthof 100px Arthur Seligmann, am 19. Mai 1920 in Rosbach geboren, ging zum Alten Gymnasium in Wissen zur Schule.