Diepenbach ist ein Ort in der Gemeinde Lindlar, Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung Der Wohnplatz Diepenbach liegt im Westen der Gemeinde Lindlar nördlich der Lindlarer Sülz. Nachbarorte sind Schlürscheid, Quabach, Hommerich, Hausgrund und Unterschümmerich II.

Geschichte

Aus der Charte des Herzogthums Berg des Carl Friedrich von Wiebeking von 1789 geht hervor, dass der Ortsbereich zu dieser Zeit Teil der Honschaft Ommer im Kirchspiel Lindlar im bergischen Amt Steinbach war.Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898

Nach dem Zusammenbruch der napoleonischen Administration und deren Ablösung gehörte der Ort zur Bürgermeisterei Lindlar im Kreis Wipperfürth.

In der Karte Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1824 ist der Ort mit der Bezeichnung „Tiefenbach“ verzeichnet. Die Preußische Uraufnahme von 1844 benennt den Ort mit „in der Teipenbach“. Ab der topografischen Karte 1893 bis 1896 lautet die Ortsbezeichnung Diepenbach.Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4909, Kürten

Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Diepenbach kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohngebäude mit sieben Einwohnern.Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Diepenbach 1871 mit drei Wohnhäusern und 21 Einwohnern auf.

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Diepenbach zwei Wohnhäuser mit 15 Einwohnern angegeben.Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888. 1895 besitzt der Ort zwei Wohnhäuser mit acht Einwohnern und gehörte konfessionell zum katholischen Kirchspiel Linde.Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897. 1905 werden zwei Wohnhäuser und neun Einwohner angegeben.Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.

Einzelnachweise

Kategorie:Ortsteil von Lindlar