Hermann Schutte (fl. 1528; † 13. Juli 1547 in Lübeck) war ein deutscher Politiker und Ratsherr der Hansestadt Lübeck.

Leben Hermann Schutte wurde 1528 zum Lübecker Ratsherrn erwählt. 1534 verhandelten er und Jürgen Wullenwever mit dem Grafen Johann von Hoya über dessen Dienste für Lübeck in der später Grafenfehde genannten Auseinandersetzung mit Dänemark. Nach Ende der Wullenwever-Zeit in Lübeck war Schutte 1538–1540, 1542–1543 und 1545 Kämmereiherr der Stadt. Sein Nachlass war überschuldet.Friedrich Bruns †: Der Lübecker Rat. Zusammensetzung, Ergänzung und Geschäftsführung, von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert. In: ZVLGA, Band 32 (1951), S. 1–69, S. 62 (Kapitel 9: Der Abschluß der Ratsmitgliedschaft)

Schutte war mit einer Tochter des Lübecker Ratsherrn Friedrich JorisFehling, Lübeckische Ratslinie Nr. 588 verheiratet und ein Schwager des Ratsherrn Heinrich Kerkring. Er bewohnte ab 1535 das Hausgrundstück Breite Straße 13 in Lübeck, das Hinrich Kerckrings Testamentarier 1556 Schultes Gläubigern abkauften.Archiv der Hansestadt Lücke in Kooperation mit Hans Meyer: AH.04: Profanbauten Altstadt: Hauseigentum, Hauseigentümer Seine Tochter Anna heiratete den Ratsherrn Albrecht Klever.

Literatur Emil Ferdinand Fehling: Lübeckische Ratslinie. Lübeck 1925, Nr. 619

Einzelnachweise

Kategorie:Lübecker Ratsherr (16. Jahrhundert) Kategorie:Person in der Grafenfehde Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1547 Kategorie:Mann