Adolf von Nickisch-Rosenegk (* 17. Juli 1836 in Stargard in Pommern; † 10. März 1895 in Magdeburg)Deutsches Adelsblatt. Wochenschrift. Organ für die Aufgaben des christlichen Adels der Deutschen Adelsgenossenschaft, 21. Juli 1895, Nr. 29, XIII. Jahrgang, S. 474; google.de war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Parlamentarier.von Geibler. In: Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Walter von Hueck et al.: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser B (Briefadel). Band VIII, Band 36 der Gesamtreihe GHdA. Hrsg. u. a.: Deutsches Adelsarchiv. C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1965, S. 86; .
Leben Adolf von Nickisch-Rosenegk legte sein Abitur an der Landesschule Pforta ab und studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Friedrichs-Universität Halle und der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin Rechtswissenschaft und Kameralwissenschaft. 1856 wurde er Mitglied des Corps Neoborussia Berlin.Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910, Hrsg. Karl Rügemer. Verlag der Academischen Monatshefte, Druck Carl Gerber München, Starnberg 1910, (Corps) 12/135; 99/256 (Lfd. Nr. dort). 1857 schloss er sich dem Corps Marchia Halle an. Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst. Als Landwehrleutnant nahm er 1866 an der Schlacht bei Königgrätz teil und wurde dabei schwer verwundet. Nach seiner Genesung wurde er 1868 Amtshauptmann des Amtes Neuhaus. 1872–1874 verwaltete er das Landratsamt im damals geteilten Kreis Weststernberg. 1874 wurde er zum Landrat des Landkreises Düsseldorf ernannt. Noch im selben Jahr wechselte er als Landrat in den Kreis Saatzig. Im Juli 1888 wurde er zum Stellvertreter des Regierungspräsidenten in Danzig ernannt.Landkreis Saatzig. In: Rolf Jehke (Hrsg.): Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945. Herdecke, zuletzt geändert am 7. Mai 2005. Zuletzt lebte er wieder in Stargard. Von Nickisch-Rosenegk gehörte 1879–1888 dem Preußischen Abgeordnetenhaus an. Er war als Mitglied der Konservativen Partei Abgeordneter des Wahlkreises 4 des Regierungsbezirks Stettin (Pyritz, Saatzig).
Seine Ehefrau Larissa Sophie Luise von Geibler (1843–1911), Tochter der Hermine Freiin von Puttkammer und des Gutsherrn Theodor von Geibler-Klein Küssow,Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1923. 17. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1922. Mit Berichtigungen zur Ausgabe 1921; FamilySearch. entstammte der briefadeligen Familie von Geibler mit Gutsbesitz in Hinterpommern, im Kreis Pyritz. Die Hochzeit war 1862 in Stargard.Verehelicht: Hr. Dr. Adolf v. Nickisch-Rosenegk mit Frl. Larissa v. Geibler (Stargard). In: National-Zeitung, 11. September 1862, Morgen-Ausgabe, Nr. 422, 15. Jahrgang. Larissa und Adolf von Nikisch-Rosenegk hatten mehrere Töchter. LarissaBeiblatt des deutschen Herold. In: Ad. M. Hildebrandt: Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie, März 1881, XII. Jahrgang, No. 2/3, S. 35. Hrsg. Herold (Verein); google.de/books starb nach drei Jahren 1874.Literatur- u. Intelligenzblatt des deutschen Herold. In: L. Clericus: Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie, Dezember 1874, V. Jahrgang, No. 12, S. 141. Stahel, Würzburg / Mitscher & Röstell, Berlin; books.google.de Die ältere Tochter Elisabeth (1869–1946) heiratete 1899 den Zeitungsverleger und Buchdruckereibesitzer Ernst von Zitzewitz.Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminetz: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel) 2005. Band XXVIII, Band 138 der Gesamtreihe GHdA. Hrsg.: Deutsches Adelsarchiv. C. A. Starke, Limburg (Lahn) 2005, ISBN 3-7980-0838-8, S. 577.
1880 wurde Adolf von Nickisch-Rosenegk als EhrenritterC. Herrlich: Wochenblatt der Joahnniter-Ordens-Balley Brandenburg, 30. Juni 1880, Jahrg. 21, Nr. 26. Carl Heymanns Verlag, Sonnenburg / Berlin; google.de/books in den Johanniterorden aufgenommen.
Literatur Handbuch des Preußischen Abgeordnetenhauses. Ausgabe Januar 1886. Berlin, o. J. S. 258. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1907. 1. Jahrgang. Justus Perthes, Gotha 24. November 1906, S. 574–580, Stammbaum; ub.uni-duesseldorf.de Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918. In: Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien. Band 3. Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 284. Protokolle des Preußischen Staatsministeriums, Band 8/II, S. 602. In: Acta Borussica. Neue Folge. Hrsg.: BBAW. Olsm-Weidmann, Hildesheim / Zürich / New York 2003; preussenprotokolle.bbaw.de (PDF).
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Landkreis Düsseldorf) Kategorie:Landrat (Regierungsbezirk Stettin) Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1836 Kategorie:Gestorben 1895 Kategorie:Mann