Sankt Marein-Feistritz ist seit 2015 eine Gemeinde im Bezirk Murtal in der Steiermark.

Geografie

Gemeindegliederung Die Gemeinde entstand im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der SteiermarkSteiermärkische Gemeindestrukturreform. aus den mit Ende 2014 aufgelösten Gemeinden Sankt Marein bei Knittelfeld und Feistritz bei Knittelfeld.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Feistritz bei Knittelfeld und Sankt Marein bei Knittelfeld, beide politischer Bezirk Murtal. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 120, 32. Stück. . S. 631.

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Katastralgemeinden (fett; Fläche Stand ) mit 15 Ortschaften, (in Klammern Einwohnerzahl Stand ), innerhalb derer das Ortsverzeichnis 2001 noch weitere Ansiedelungen (zu den Abkürzungen siehe Topographische Siedlungskennzeichnung nach STAT) und Almen aufführt (eingerückt):

Die – hier nicht vorliegenden – Grenzen der Ortschaften folgen nicht zwingend derer der Katastralgemeinde, auf denen ihr jeweiliger Namensgeber liegt oder ursprünglich lag. Der Weiler Mitterfeld,Mitterfeld wird im Ortslexikon keiner Siedlungsform explizit zugerechnet! wie er explizit in Karten eingezeichnet ist, liegt etwa zur Hälfte in der benachbarten Katastralgemeinde Sankt Marein. Die Rotte Mittelfeld-Moos auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Prank hingegen geht fließend in den Weiler Moos über und ist heute möglicherweise nicht mehr Teil der Ortschaft Mitterfeld, sondern Teil der Ortschaft Moos, die 2001 noch in einer anderen Gemeinde (Feistritz) gelegen hatte.

Nachbargemeinden

Geschichte Die erste Kirche wurde im Jahr 1070 durch die Herren von Traisen errichtet. Die heutige Pfarrkirche stammt aus dem Jahr 1140, sie wurde 1140 im gotischen Stil umgebaut.

Die heutige Gemeinde entstand 2015 durch den Zusammenschluss der Gemeinden St. Marein bei Knittelfeld und Feistritz bei Knittelfeld.

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Pfarrkirche St. Marein bei Knittelfeld mini|Filialkirche Feistritz bei Knittelfeld

Schloss Prankh Katholische Pfarrkirche St. Marein bei Knittelfeld Mariä Geburt Katholische Filialkirche Feistritz bei Knittelfeld Hll. Johannes der Täufer und Johannes Evangelist

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismus Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Lobmingtal, Kobenz, Seckau, Spielberg, Gaal und Zeltweg den Tourismusverband „Tourismus am Spielberg“ mit Sitz in Spielberg.Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 325. S. 631.

Politik

Gemeinderat Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2015: SPÖ 7, ÖVP 6, FPÖ 2. Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2020: SPÖ 7, ÖVP 7, FPÖ 1. Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2025: ÖVP 8, SPÖ 4, FPÖ 3.

Bürgermeister

seit 2015 Bruno Aschenbrenner (ÖVP)

Wappen

Beide Vorgängergemeinden hatten ein Gemeindewappen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren diese mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit. 80px|links Die Neuverleihung des Gemeindewappens für die Fusionsgemeinde erfolgte mit Wirkung vom 10. März 2017.28. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 2. März 2017 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Gemeinde Sankt Marein-Feistritz (politischer Bezirk Murtal) Die neue Blasonierung lautet: „Im silbernen Schildhaupt über drei roten Kerben am unteren Rand ausgebrochen drei rote Scheiben, in die je ein Rautenblatt in gotischer Form wächst, darunter in Silber ein blauer Pfahl, ein wachsendes gotisches Maßwerkfenster darstellend, dessen Öffnungen golden durchbrochen sind, begleitet vorn von einer blauen Pflugschar, hinten von einem blauen Wasserkrug.“

Weblinks

Webpräsenz der Gemeinde Sankt Marein-Feistritz Homepage des zuständigen Tourismusverbandes „Tourismus am Spielberg“

Einzelnachweise

Kategorie:Gemeinde in der Steiermark Kategorie:Gemeindegründung 2015 Kategorie:Seckauer Tauern