mini|hochkant|Max Nonnenbruch vor 1901rechts|rahmenlos|hochkant|Unterschrift mini|hochkant|Abend am See mini|hochkant|Frau auf einer Düne, Galerie Der Panther, Freising mini|Tanzende junge Frauen am Strand mini|Dünen am Strand, 1914 mini|hochkant|Die Bogenschützin, Studie mini|hochkant|Meerwinde, 1919 mini|hochkant|Stiller Winkel, 1903 mini|hochkant|Frau im Kimono mit Fächer und Blumen, 1900 mini|hochkant|Junge Bacchantin, 1899 mini|hochkant|Wohlbefinden (Ausschnitt), 1899 oder vorher mini|hochkant|Jugend, 1897 oder vorher mini|hochkant|Mädchen mit Teekanne, 1896 mini|hochkant|Flora, 1892 mini|hochkant|Die Favoritin, 1892 mini|Die schöne Rose mini|hochkant|Christin im Gebet, 1894 (oder vorher) mini|hochkant|Bildnis einer jungen Frau, Nationales Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstmuseum in Kaunas, Litauen mini|hochkant|Vasenträgerin (Version) mini|hochkant|Profilbildnis eines Mädchens in weißem Mantel, 1887 mini|hochkant|Bildnis einer Frau in schulterfreiem Kleid

Max Nonnenbruch (* 25. Januar 1857 in Viersen; † 13. März 1922 in München) war ein deutscher Maler der Münchner Schule, des Neoklassizismus und des Symbolismus.

Leben Max Nonnenbruch wurde als Sohn des Katasterkontrolleurs Alwin Nonnenbruch und dessen Frau Karoline, geborene Gössling in Viersen geboren. Seine Kindheit und erste Schulzeit verbrachte er in Mönchengladbach. Ab 1868 wohnte die Familie in Bonn, wo er das Königliche Gymnasium besuchte. Im Schuljahr 1871–1872 war er Obertertianer (9. Klasse) und trug 1872 bei den „Schlußfeierlichkeiten“ des Schuljahres das Gedicht Die Schlacht von Friedrich Schiller vor.Max Nonnenbruch in: Johann Josef Klein: Programm des Königlichen Gymnasiuns zu Bonn – Schuljahr 1871–1872, Carl Georgi, Bonn 1872, S. 44.Die Schlacht von Friedrich Schiller auf projekt-gutenberg.org Schon als Jugendlicher entwickelte er den Wunsch, Maler zu werden.Siegfried Weiß: Max Nonnenbruch – Ein Münchener Vertreter des Symbolismus, Weltkunst Heft 13, 2000, Zeitverlag In den Schuljahren 1874 bis 1876 studierte er Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort war er Schüler von Karl und Andreas Müller sowie Heinrich Lauenstein.„Nonnenbruch / Max BR 0004 Nr. 1561 / 138V / 1874 / Elementarklasse / Müller, Andreas; Lauenstein, Heinrich“. In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf; archive.nrw.de (PDF; 6,8 MB) Am 2. Mai 1877 immatrikulierte er sich an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in MünchenMatrikel der Akademie der Bildenden Künste München und studierte unter anderen bei Wilhelm von Lindenschmit bis in das Jahr 1879. Für den Bilderzyklus Aus den vier Jahreszeiten von Eduard Unger dichtete er den Text dazu. Der Zyklus erschien mit den Texten 1880 bei Friedrich Bruckmann in München. Er unternahm ab 1880 mehrere Reisen nach Paris und Italien, unter anderen mit seinen Studienfreunden Arthur Langhammer, Hans Olde und Claus Meyer. Er bereiste auch Belgien und England.Reise Belgien und England Auf Capri lernte er Gerhart Hauptmann und dessen Bruder Carl Hauptmann kennen und zeichnete 1883 eine Karikatur der beiden Brüder in das Gästebuch des Hotels.Hauptmanns auf Capri Nach Beendigung seiner Militärzeit lernte er 1894 auf Capri Margarethe Anna Maria Freiin von Welck kennen, die er am 4. Oktober 1884 in Serkowitz heiratete und mit der er eine Atelierwohnung in der Landwehrstraße 62 in München bezog.

Max Nonnenbruch wurde stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbandes bildender Künstler,Erwähnung der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden, Kunstchronik Vorsitzender des Künstler-Unterstützungs-Vereines München,Brief des Künstler-Unterstützungs-Vereines München mit Unterschrift von Max Nonnenbruch Mitglied der Allgemeinen Deutschen KunstgenossenschaftMitglieder der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft im Jahre 1890. und der Münchner Künstlergenossenschaft. 1889 war er Vorstandsmitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, ab 1890 zudem noch Stellvertretender Schriftführer.Stellvertretender Schriftführer 1890 (archive.li). Als Vorstandsmitglied ist er schon 1889 in dem Berliner Ausstellungskatalog aufgeführt. Anlässlich der internationalen Kunstausstellung 1892 im Münchner Glaspalast war er Schriftführer des Ausstellungskomitees, Obmann der Verlosungskommission, Mitglied der Katalog- und Finanzkommission und schließlich zuständig für den Kontakt mit den englischen Teilnehmern der Jahresausstellungen. 1892 und 1893 reiste er aus diesem Grund nach England. 1893 zog er mit seiner Frau in die Nymphenburger Straße 43. Für seine Verdienste bezüglich der Organisation der englischen Abteilung bei der internationalen Kunstausstellung 1893 im Glaspalast bezüglich der englischen Abteilung und Max Nonnenbruch in Die Kunst unserer Zeit bekam er von dem Prinzregenten Luitpold von Bayern den Verdienstorden vom Heiligen Michael 4. Klasse verliehen. Beim Neujahrsfest 1894 wurde ihm der Verdienstorden vom Heiligen Michael 3. Klasse verliehen. In diesem Jahr besuchte er wieder England und reiste auf dem Rückweg über Paris, Bordeaux und Nizza. Auch in den Jahren 1894 und 1895 war er in der Ausstellungsleitung tätig. Für die Zeitschrift Die Kunst unserer Zeit schrieb er 1896 den Artikel Moderne Kunst und Robert Fowler. 1899 zog er mit seiner Frau in die Friedrichstraße und 1902 in das von ihm erworbene Haus in der Mandlstraße 10 im Stadtteil Schwabing.Nonnenbruch Mandelstraße 10 im Jahrbuch der bildenden Kunst von 1903. Mandelstraße 10 in München und die Münchener: Leute. Dinge. Sitten. Winke. von 1905.Im Katalog der Ausstellung von 1905 im Münchner Glaspalast auf Seite 77 steht Mandlstraße 16, aber in vier anderen Quellen (beide vorherige Einzelnachweise, Einträge der Galerie Heinemann (unter Weblinks) und der Artikel von Siegfried Weiß über Max Nonnenbruch) heißt es Mandlstraße 10. 1907 war er Mitglied im Comité Local D’Organisation des XVI. Weltfriedenskongresses in München. Mitglied im Comité Local D’Organisation

Max Nonnenbruch verkehrte jahrelang im Café Stefanie in München und spielte dort auch Schach. Erich Mühsam erwähnte ihn oft in seinen TagebüchernTagebuch von Erich Müsahm. Nonnenbruch als Suchbegriff eingeben und in seinen Unpolitischen Erinnerungen.Café Stefanie Am Sonntag, den 9. Juni 1912 besuchte Erich Mühsam in Begleitung von Mary Pfefferle Max Nonnenbruch und dessen taube Frau in der Mandlstraße. Er vermittelte Max Nonnenbruch Mary als Modell und Nonnenbruch fertigte von ihr einige Fotos an. Nachdem Max Nonnenbruch sie bezahlt hatte, führte dieser Erich Mühsam im Haus herum, in dem er viele Bilder hatte. Ein Bild des Malers Leo Samberger aus Nonnenbruchs Sammlung beeindruckte Erich Mühsam besonders.Tagebucheintrag von Erich Mühsam vom 9. Juni 1912 (Nonnenbruch als Suchbegriff eingeben und 09.06.1912 anklicken)

Max Nonnenbruch Bilder wurden oft reproduziert, als Holzstich oder als Heliogravüre-Reproduktion vom Kunstverlag Franz Hanfstaengl. Die Reproduktionen wurden in vielen internationalen Magazinen und Zeitungen abgedruckt. 1918 wurden zwei Reproduktionen seiner Bilder in Religiöse BilderReligiöse Bilder vom Kunstverlag Franz Hanfstaengl in der Deutschen Nationalbibliothek, mit Inhaltsverzeichnis als PDF und 1921 fünf Reproduktionen seiner Bilder in 1000 Bilder: Eine Auswahl des Verlages vom Kunstverlag Franz Hanfstaengl abgedruckt.1000 Bilder: Eine Auswahl des Verlages vom Kunstverlag Franz Hanfstaengl in der Deutschen Nationalbibliothek, mit Inhaltsverzeichnis als PDF. Seine Bilder waren auch beliebte Postkartenmotive. Es gab viele Editionen, die in verschiedenen Ländern erschienen, aber auch auf VasenRechte Vase bei Christie’s oder Tellern sind mehr oder minder gute Reproduktionen seiner Gemäldemotive verbreitet. Sein Gemälde Die Rose von 1892 (oder vorher) von Max Nonnenbruch inspirierte Elsa Bernstein, unter ihrem Pseudonym Ernst Rosmer ihr Gedicht Die Rose zu diesem Gemälde zu schreiben. von Elsa Bernstein (Ernst Rosmer)

Familie Margarethe Anna Maria Nonnenbruch (* 2. Februar 1856 in Liebau; † 17. Dezember 1930),Daten der Margarethe von Welck geborene von Welck, war eine Tochter von Kurt Heinrich Freiherr von Welck (* 27. Oktober 1827; † 30. Dezember 1908), Erbherr auf Liebau, und Clara Weiß (* 11. August 1833; † 7. August 1862), Tochter des Fabrikanten Emil Weiß aus Langensalza sowie Enkelin von Curt Robert Freiherr von Welck. Mit Max Nonnenbruch hatte sie zwei Söhne und eine Tochter. Am 6. November 1887 kam ihr Sohn Wilhelm Nonnenbruch in München zur Welt und am 11. November 1893 ihre Tochter Marie († 1973), ebenfalls in München.Mariechen Nonnenbruch 1924 gab Marie Nonnenbruch einen Weiblichen Kopf auf Papier von Robert Fowler bei der Galerie Heinemann in Kommission und erhielt das Werk ein paar Monate später wieder zurück.Marie Nonnenbruch in der Galerie Heinemann Es könnte sich vielleicht um den Studierkopf aus Max Nonnenbruchs Artikel über Robert Fowler gehandelt haben. von Robert Fowler Marie Nonnenbruch heiratete am 7. April 1925 den Physiker Eduard Rüchardt.

Auszeichnungen 1893: 60px Verdienstorden vom Heiligen Michael 4. Klasse, verliehen von dem Prinzregenten Luitpold von Bayern für Verdienste in der Ausstellungsleitung der Jahresausstellung 1893 im königlichen Glaspalast in München 1894: 60px Verdienstorden vom Heiligen Michael 3. Klasse, verliehen beim Neujahrsfest von dem Prinzregenten Luitpold von Bayern für Verdienste in der Ausstellungsleitung der Jahresausstellung 1893 im königlichen Glaspalast in MünchenFotos des Ordens III. Klasse, Vorderseite, Rückseite und Etui

Bildkomposition Bei Max Nonnenbruchs Versionen von Junge Frau am Strand, auch Mädchen am Strand, wurde bei der Komposition (bildende Kunst) die Drittel-Regel angewandt, wobei horizontal die Horizontlinie das obere Drittel und das mittige Drittel abgrenzt. Vertikal stößt die Frau an die Grenze zwischen linkem Drittel und mittigem Drittel sowie auch das sich reflektierende Sonnenlicht an die Grenze zwischen mittigem Drittel und rechtem Drittel anstößt.

Ausstellungen (Auswahl) 1887: Ausstellung des Kunstvereines München – Der junge GelehrteAusstellung 1887 1888: 60. Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste im Glaspalast des Landesausstellungsparkes am Lehrter Bahnhof in Berlin – Ölgemälde DamenporträtEintrag im Ausstellungskatalog 1888: III. Internationale Kunstausstellung im Glaspalast in München – Ölgemälde Porträt und GoldfischeEintrag im Ausstellungskatalog mit Illustration des Ölgemäldes Goldfische. S. 101. 1889: 61. Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin, Unter den Linden 38 – Ölgemälde Porträt der Baronesse Hedwig Marie Henriette von Arenberg (Herzogin), Goldfische und In der SommerfrischeEintrag im Ausstellungskatalog 1889: Münchner Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Ölgemälde Porträt meiner Frau, Damenporträt und Modellpause im AtelierEintrag im Ausstellungskatalog mit Abbildung des Ölgemäldes Porträt meiner Frau. S. 69. 1890: Münchner Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Ölgemälde VasenträgerinEintrag im Ausstellungskatalog, S. 29. 1890: Ausstellung des Dresdner Kunstvereins – Ölgemälde Porträt meiner Frau 1890: Berliner Akademische Kunstausstellung – Ölgemälde Porträt meiner Frau 1891: Internationale Ausstellung veranstaltet vom Verein Berliner Künstler anlässlich seines fünfzigjährigen Bestehens im Glaspalast in Berlin – Ölgemälde Im Tannenwald im Ausstellungskatalog Im Tannenwald 1891: Münchner Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Ölgemälde SiestaEintrag im Ausstellungskatalog, S. 76.Abbildung Siesta 1892: Münchner Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Ölgemälde FloraEintrag im Ausstellungskatalog, S. 59.Abbildung Flora 1893: Münchner Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Ölgemälde In GedankenEintrag im Ausstellungskatalog, S. 60.Abbildung In Gedanken