Friedrich Eduard August Lange (* 26. Januar 1801; † 17. November 1861 in Berlin)Ev. Verstorbene, Invalidenkirche Berlin 1861, S. 71, Nr. 246a und die Todesanzeige in Königlich privilegirte Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen Nr. 272, 2. Beilage, S. 4 (Web-Ressource). In der Offiziers-Nomenklatur wird als Sterbedatum der 11. November angegeben, Geheime Kriegskanzlei, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IV. HA, Rep. 1 (Web-Ressource). war ein königlich-preußischer Sekonde-Lieutenant im 3. Bataillon des 20. Landwehrregiments, Ritter des Roten Adlerordens,Deutsche Wehr-Zeitung: militairische Zeitschrift, Band 3. Riegel’sche Buchhandlung, 1851, S. 1836 Sekretär und Militärschriftsteller.Gottlob Johann Gutekunst: Katalog der ausgezeichneten Sammlung von Kupferstichen, Radierungen und Holzschnitten eines Wiener Kunstfreundes. 2012, S. 46; books.google.de

Leben Seit etwa 1821 diente er unter wechselnden General-Intendanten als Sekretär, Inspizient und Bibliothekar bei den Königlichen Schauspielen zu Berlin (Berliner Hoftheater, Staatsoper Unter den Linden).Berlin, 17 Nov. In: Allgemeine Zeitung Nr. 325, 21. November 1861, S. 5296 (Web-Ressource).

Während der Märzrevolution soll er nach einer Mitteilung von Louis Schneider am 24. März 1848 versucht haben, „bei seiner bekannten Gesinnung gewiß in bester Absicht“, die Schauspieler zu motivieren, eine eigene Bürgerwehr-Truppe zu gründen und an den wechselnden Wachen im Königlichen Schloss teilzunehmen.Louis Schneider: Aus meinem Leben Bd. 2, Siegfried Mittler: Berlin 1878, S. 28 (Web-Ressource).

Eduard Lange trat am 5. Oktober 1848 in die Landwehr ein und erhielt 1851 den Roten Adlerorden sowie die Landwehr-Dienstauszeichnung.Rangliste der Königlich Preußischen Armee. 1849, S. 487; 1851, S. 9–10; 1862, S. 368, Zeile 5.

Familie Eduard Lange ehelichte am 2. April 1837 Juliane (genannt Julie) Caroline Marie, geborene Steifelt.Vgl. den bei FamilySearch zitierten Auszug der Heiratsurkunde (Web-Ressource). Ihr gemeinsamer Sohn Gustav Lange wurde Lieutenant im 6. schweren Reiter-Regiment.Vgl. die Todesanzeige in Königlich privilegirte Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen Nr. 272, 2. Beilage, S. 4 (Web-Ressource).

Werke Die Preußischen Grenadiere. Ein Beitrag zur Geschichte des Brandenburgisch-Preußischen Heeres. Schade, Berlin 1850.Nachweis in der Staatsbibliothek Berlin Die Soldaten Friedrich’s des Großen. Hermann Mendelssohn, Leipzig (mit Zeichnungen von Adolph von Menzel); . Das 7. Infanterie-Regiment (Chef: Prinz v. Preußen). 2 Hefte (= Der Soldaten-Freund. Zeitschrift für fassliche Belehrung und Unterhaltung der deutschen Soldaten. Band XXIII,2 und XXIII,5), Mittler, Berlin 1855. Heerschau der Soldaten Friedrich’s des Großen. Mendelssohn, Leipzig 1856 (mit Zeichnungen von Adolph von Menzel); Nachdruck: Verlag Heere der Vergangenheit Olmes, Krefeld 1970. Geschichte der preußischen Landwehr seit der Entstehung derselben bis zum Jahre 1856. Allgemeine Deutsche Verlagsanstalt, Berlin 1857 (books.google.de). Rückblicke auf die Stammgeschichte des 20. Landwehr-Regiments. Ein Beitrag zur Feier des 45. Landwehr-Stiftungsfestes am 17. März 1858. Jonas, Berlin 1858 (books.google.de).

Einzelnachweise

Kategorie:Leutnant (Preußen) Kategorie:Autor Kategorie:Militärschriftsteller Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse Kategorie:Geboren 1801 Kategorie:Gestorben 1861 Kategorie:Mann