Der Nishinomiya-Yukawa-Preis (jap. , Nishinomiya Yukawa Kinenshō) ist ein alljährlich in Japan vergebener Förderpreis für theoretische Physik, der an Nachwuchsphysiker jünger als 40 Jahre für Verdienste in der Forschung verliehen wird. Der Preis ist nach dem japanischen Physiker Yukawa Hideki benannt, der 1934 in Kurakuen – einem Stadtteil von Nishinomiya – seine Abhandlung über die Existenz von Mesonen verfasste, für die er 1949 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde.

Preisträger 1986: Yoneya Tamiaki für seine Forschung zur Quantengravitation auf der Basis der Stringtheorie 1987: Hikami Shinobu für die Einordnung von Renormierungsgruppen in die Anderson-Lokalisierung 1988: Yanagida Tsutomu für seine Theorie über die Masse von Neutrinos 1989: Onuki Akira für seine Theorie zur Dynamik komplexer Flüssigkeiten 1990: Katō Mitsuhiro und Ogawa Kaku für Arbeiten zur kovarianten Quantisierung der String-TheorieNakamura Takashi für numerische Relativitätstheorie 1991: Ōtsuka Takaharu für seine Forschung zur Dynamik von Atomkernen nach dem Interacting Boson Model 1992: Kaneko Kunihiko 1993: Tsutsui Izumi und Harada Kōji für eine Quantenanomalien beinhaltende Eichtheorie 1994: Akutsu Yasuhiro und Deguchi Tetsuo 1995: Nakaosa Naoto für seine Eichfeldtheorie für stark korrelierte elektronische Systeme 1996: Okada Yasuhiro und Yamaguchi Masahiro für seine Arbeiten zur Masse von Higgs-Teilchen im Hinblick auf die Supersymmetrie-Theorie 1997: Hatsuda Tetsuo für seine Forschungen zu dynamischen Hadronen-Systemen in Atomkernen 1998: Kusano Kanya für seine Forschung zum Auftreten von Sonneneruptionen auf der Grundlage des elektro- und magnetohydrodynamischen Hamiltonschen Prinzips 1999: Ogata Masao für seine Forschung zu stark korrelierten eindimensionalen Elektronensystemen 2000: Ishibashi Nobuyuki für seine Forschung zur komplexen Superstringtheorie über Matrixmodelle und konformer Feldtheorie 2001: Sugiyama Naoshi für seine Forschung zur Fluktuation der kosmischen Hintergrundstrahlung 2002: Murayama Hitoshi 2003: Shimata Masaru für seine Arbeiten zur Bildung schwarzer Löcher in kombinierten Doppelstern- und Neutronensternsystemen 2004: Furusaki Akira für seine Forschungen zur elektrischen Leitfähigkeit in miteinander wechselwirkenden eindimensionalen Elektronen-Gittersystemen 2005: Shiromizu Tetsuya für seine Einsteinschen Feldgleichungen der Branenkosmologie 2006: Hiyama Emiko 2007: Moroi Takeo für seine Forschungen zum kosmologischen Einfluss des Gravitinos 2008: Sasamoto Tomohiro für die exakte Lösung eines Wahrscheinlichkeitmodells für stationäre Nichtgleichgewichtszustände 2009: Hirano Tetsufumi für seine Forschung über Quark-Gluon-Plasma auf der Basis der relativistischen Hydromechanik 2010: Komatsu Eiichirō für die Verifikation der Theorie vom Anfang des Universums mithilfe kosmischer Hintergrundstrahlung 2011: Furusawa Chikara für seine theoretischen Arbeiten zur Zelldifferenzierung nach dem Modell chaotisch-dynamischer Systeme 2012: Fukushima Kenji für seine theoretischen Forschungen zum Phasenübergang von Hadronen zu Quarks 2013: Takayanagi Tadashi und Ryū Shinsei für ihre Forschung zur Quantenverschränkung unter Verwendung des holografischen Prinzips 2014: Tachikawa Yūji für die Entdeckung von Symmetriebeziehungen, die zwischen Quantenfeldtheorien bei Dimensionsabweichungen zustande kommen 2015: Sagawa Takahiro 2016: Yoshikazu Hidaka und Haruki Watanabe 2017: Hidenori Fukaya 2018: Tsutomu Kobayashi für seine Arbeiten zum Aufbau der häufigsten Einfeld-Inflationskosmologie 2019: Murata Kodai für seine Arbeiten zur kosmischen Teilchenphysik, die auf Multi-Messenger-Beobachtungen basiert, die sich auf energiereiche Neutrinos konzentrieren 2020: Ken Shiozaki, Klassifikationstheorie topologischer Kristallisolatoren und Supraleiter 2021: Beni Yoshida, für die Konstruktion eines holographischen dualen Modells basierend auf der Quanteninformationstheorie 2022: Naoki Yamamoto, Entwicklung und Anwendung der Chiral Kinetic Theory 2023: Kenta Fusuzaka, elektromagnetische Wellen im Zusammenhang mit Neutronensternverschmelzungen 2024: Takahiro Morimoto, theoretische Untersuchung geometrisch bedingter nichtlinearer Antwortphänomene in Materialien 2025: Toshifumi Noumi, Pionierarbeit in der kosmologischen Beschleunigerphysik

Weblinks Liste der Preisträger auf der Website der Stadt Nishinomiya (japanisch)

Kategorie:Wissenschaftspreis (Japan) Kategorie:Physikpreis Kategorie:Erstverleihung 1986