mini|hochkant|Philipp Andreas Kilian Philipp Andreas Kilian (* 20. Oktober 1714 in Augsburg; † 18. Januar 1759 ebenda) war ein deutscher Kupferstecher.

Philipp Andreas Kilian war ein Sohn von Georg Kilian (1683–1745) und dessen Ehefrau Juliane Maria, Tochter des Augsburger Diakons Göbel. Er wurde von seinem Vater sowie von Jacob Andreas Friedrich und Georg Martin Preißler ausgebildet. Neben Porträts schuf er in Dresden Teile des Galeriewerkes Kurfürstliche und gräfliche Brühlsche Sammlung. 1744 wurde Kilian zum polnischen und kursächsischen Hofkupferstecher ernannt. Bekannt wurde er vor allem durch seine Bilderbibel und sein Zeichenbüchlein.

Philipp Andreas Kilian war seit 1738 in erster Ehe mit Susanna Sybilla Engelbrecht († 1747), der Tochter des Augsburger Kunstverlegers Martin Engelbrecht, verheiratet. Deren Sohn Georg Martin (1739–1760) war ebenfalls Kupferstecher in Augsburg.

Werke

Literatur

Karl-Georg Pfändtner: Unbeachtete Schätze der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. Entwurfszeichnungen zu vier Rahmen und zum Bildnis des Kurt Christoph Graf von Schwerin aus der Hand des Philipp Andreas Kilian. In: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 116 (2024), Augsburg 2024, ISBN 978-3-95786-356-0, S. 149–159. Karl-Georg Pfändtner: Eine unbekannte Entwurfszeichnung für Philipp Andreas Kilians Kupferstich des Kaisers Franz I. Stephan in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. In: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte 69 (2025). Wien 2025, ISBN 978-3-205-22277-4, S. 109–118.

Weblinks

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