Steffen Wick (* 17. November 1981 in Herne) ist ein deutscher Komponist, Pianist und Sänger.
Werdegang Steffen Wick studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Komposition bei Caspar Johannes Walter, Musiktheorie, Klavier und Neue Medien. Anschließend vertiefte er seine Kompositionsstudien in der Meisterklasse bei Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München.Biographie auf steffenwick.com. Abgerufen am 3. September 2018.
Steffen Wicks Konzertwerke reichen von großen Besetzungen (Womb für Sinfonieorchester) über Kammermusik (Inner Monologue für Vokalquartett, Auftragswerk der Ernst von Siemens Musikstiftung) bis zu exotischen Zusammenstellungen (Transborder für koreanische Gayageum und europäische Instrumente). Seine Werke wurden unter anderem bei den Bregenzer Festspielen aufgeführt, im Wiener Musikverein, im Radialsystem V und Konzerthaus Berlin und von Ensembles wie der Basel Sinfonietta, dem Henschel Quartett, den Acht Cellisten der Wiener Symphoniker, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz sowie den Philharmonischen Orchestern in Cottbus, Freiburg und Gießen interpretiert. CD-Aufnahmen seiner Werke erschienen bei Sony Classical und Universal Music.
Im Zentrum von Steffen Wicks kompositorischem Schaffen stehen abendfüllende, spartenübergreifende Konzertprojekte an der Schnittstelle von Musik mit anderen Kunstformen wie Video, Szenografie, Tanz und Theater.
Ausgewählte Projekte Musicophilia: Musiktheater nach dem Roman von Oliver Sacks, Gewinnerproduktion beim Wettbewerb „Music Theatre Now“ 2015 des Internationalen Theaterinstituts,Jury Statement auf mtnow.org. Abgerufen am 3. September 2018. Auftragswerk des Meta Theater, Regie: Axel Tangerding, Libretto: Norbert Niemann, Elektronik: Simon Detel, Aufführungen: Reaktorhalle & Schwere Reiter München (UA 2012), Radialsystem Berlin, Shanghai Dramatic Arts Centre, Theatre Prospero Montreal, La MaMa Experimental Theatre New YorkKritik zum Musiktheater Musicophilia in der neuen musikzeitung (nmz). Abgerufen am 14. November 2014. Beyond Vision: Auftragswerk des Stuttgarter Kammerorchesters für 18 Solostreicher und Videoinstallation, Dirigent: Michael Hofstetter, Aufführungen: Württembergischer Kunstverein Stuttgart (UA 2008), Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Museum für Kommunikation Frankfurt, phæno WolfsburgVeranstaltungshinweis zu Beyond Vision auf der Website des ZKM. Abgerufen am 14. November 2014. Stummfilmvertonungen Georges Méliès: Auftragswerk der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (UA 2013) für Streichquartett (Henschel Quartett), Klavier und Elektronik. Kuratiert von Edgar Reitz. PIANO PARTICLES: Pseudonym als Avant-Pop Künstler. Zusammenarbeiten mit Choreographen wie Marco Goecke, Eric Gauthier, Tarek Assam und Tanzcompagnien des Staatstheater am Gärtnerplatz und Gauthier Dance.PIANO PARTICLES und Gauthier Dance auf focus.de. Abgerufen am 14. November 2014. Produktionen am Theater Gießen und Friedrichsbau Varieté Stuttgart mit eigener Show Particles.PIANO PARTICLES auf der Website des Theater Gießen. Abgerufen am 28. August 2018. Auftritte u. a. im Earls Court London, Berlin Fashion Week, Volksbühne Berlin und Theaterhaus Stuttgart.
Auszeichnungen, Stipendien (Auswahl) 2021–2023: Stipendien des Musikfonds, Fonds Darstellende Künste, Deutscher Musikrat, GVL, GEMA 2020: Crystal Pine Award (Nominierung) in der Kategorie „Best Original Score, Feature“ für Manou the Swift, International Sound & Film Music Festival, KroatienPressemitteilung ISFMF 2020 – ‘Crystal Pine Awards’ Winners auf soundtrackfest.com. Abgerufen am 7. August 2020. 2019: Deutscher Filmmusikpreis in der Kategorie „Beste Musik im Animationsfilm“ für Manou the SwiftPressemitteilung Deutscher Filmmusikpreis 2019 auf welt.de. Abgerufen am 9. November 2019. 2017: Stipendium Künstlerhaus SalzwedelKonzerthinweis PIANO PARTICLES auf focus.de. Abgerufen am 3. September 2018. 2016: Gewinner beim internationalen RicordiLab WettbewerbRicordiLab winners have been chosen bei Ricordi Berlin. Abgerufen am 14. Oktober 2016. 2015: Stipendium an der Cité Internationale des Arts Paris 2014: Stipendium Internationales Künstlerhaus Villa ConcordiaInternationales Künstlerhaus Villa Concordia. Abgerufen am 3. Januar 2015. 2013: Auszeichnung als Kultur- und Kreativpilot Deutschland, eine Initiative der Kultur- und Kreativwirtschaft der BundesregierungWIDEMUSIC auf kultur-kreativpiloten.de. Abgerufen am 14. November 2014. 2011: Gewinner des Kompositionswettbewerbs „crossculture“ der Bregenzer Festspiele auf der Website der Bregenzer Festspiele. Abgerufen am 14. November 2014.
Werke Werkverzeichnis auf der Website des Komponisten
Diskografie 2014: PIANO PARTICLES White (Modul/Universal Music) 2014: PIANO PARTICLES Blue (Modul/Universal Music)PIANO PARTICLES auf der Website von Universal Music Schweiz. Archiviert vom ursprünglichen Link am 5. März 2016. Abgerufen am 14. November 2014.
Filmografie 2014: Rheingold – Gesichter eines Flusses, Kino-Dokumentarfilm, Sprecher: Ben Becker, Senator Film VerleihFilmkritik zu Rheingold – Gesichter eines Flusses auf Die Welt online. Abgerufen am 14. November 2014. 2019: Manou the Swift, 3D Kino-Animationsfilm, Sprecher (int. Fassung): Kate Winslet, Willem Dafoe | Sprecher (dt. Fassung): Friedrich Mücke, Oliver Kalkofe, Cassandra SteenManou the Swift auf imdb.com. Abgerufen am 23. Januar 2019.
Weblinks Offizielle Website Steffen Wick auf der Website von Ricordi Berlin Steffen Wick zu Beyond Vision. In: Neue Zeitschrift für Musik 6/2008
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Sänger Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Oper) Kategorie:Filmkomponist Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Mann