mini|Cornelia Paczka-Wagner (1892)Porträt von Max Klinger mini|Selbstporträt (1920er Jahre) Cornelia Rosa Hermine Paczka-Wagner (geborene Cornelia Rosa Hermine Wagner; * 9. August 1864 in Göttingen; † nach 1930)Cornelia Paczka-Wagner auf rkd.nl (niederländisch) war eine deutsche Malerin und Grafikerin.

Leben und Wirken Cornelia Wagner war die Tochter des Nationalökonomen Adolph Wagner.Berlin und die Berliner. S. 100 (). Ausgebildet wurde sie in Berlin bei Karl Stauffer-Bern,Ursula Köhler-Lutterbeck, Monika Siedentopf: Lexikon der 1000 Frauen. Dietz, Bonn 2000, ISBN 3-8012-0276-3, S. 189 f. an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München bei Johann Caspar Herterich und an einer Privatakademie in Paris.Anja Cherdron: „Prometheus war nicht ihr Ahne“. Berliner Bildhauerinnen der Weimarer Republik. Jonas, Marburg 2000, ISBN 3-89445-261-7, S. 202.

1888 zog sie nach Rom, um sich dort künstlerisch weiterzubilden. Sie heiratete 1890 den ungarischen Maler Franz Paczka (Ferenc Paczka, 1856–1925).Annette Dorgerloh: Künstlerehepaare in der Berliner Secession. In: Frauen Kunst Wissenschaft. Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur. Nr. 25. Jonas, Marburg 1998, , S. 48–56 (PDF; 834 kB). Spätestens seit 1891 hatte sie einen engen Kontakt zu Max KlingerAnne-Katrin Sors (Hrsg.): Die Englische Manier. Mezzotinto als Medium druckgrafischer Reproduktion und Innovation. Universitätsverlag, Göttingen 2014, ISBN 978-3-86395-162-7, S. 290, Fußnote 448 (). und stand ihm oft Modell.Marsha Morton: Max Klinger and Wilhelmine Culture: On the Threshold of German Modernism. Ashgate, Farnham 2014, ISBN 978-1-4094-6758-8, S. 367, Abschnitt 1888–1893 (). 1894 ging sie mit ihrem Ehemann nach Madrid, ab 1895 waren sie in Berlin tätig. Paczka-Wagner war von 1896 bis 1930 Mitglied des Vereins Berliner Künstlerinnen (VdBK).

Ausstellungen Gruppenausstellungen 1904: Ausstellung im Künstlerhaus Berlin gemeinsam mit ihrem Mann 1904: Acht Künstlerinnen und ihre Gäste, Ausstellung der Acht Künstlerinnen, Salon Pisko, WienKatalog auf digitale-bibliothek.belvedere.at, abgerufen am 4. Juni 2024 1910: Biennale di Venezia, VenedigCornelia Paczka-Wagner auf artfacts.net 1926: Große Berliner Kunstausstellung, Berlin, mit dem Werk Großer Frauenbrunnen

Werke Musik der Glücklichen, Grafik, vor 1899 Mädchentanz, Grafik, vor 1899 Femme au bouquet, Öl auf Leinwand, 89 × 74 cm, 1906 Femme brodant, Öl auf Leinwand, 58 × 45 cm, zwischen 1900 und 1939Femme brodant auf fr.artquid.com Wille zum Werk!, Selbstporträt, Feder/Tinte auf Papier, 29,8 × 43,9 cm, 1916, in der Bibliothek und Kunstsammlung des Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 Juni-Morgen, Öl auf Leinwand, 92 × 76 cm Spielende Kinder auf Sommerwiese, Öl auf Holz, 38 × 48 cm, 1932 Mutter mit zwei Kindern, Öl auf Karton, 75 × 91 cm, 1933

Literatur

Rosemary Betterton: Women artists, modernity and suffrage cultures in Britain and Germany 1890–1920. In: Katy Deepwell (Hrsg.): Women Artists and Modernism. Manchester University Press, Manchester 1998, ISBN 0-7190-5081-2, S. 18–35, besonders S. 26. Renate Hartleb: Max Klinger und Cornelia Paczka-Wagner. Eine römische Beziehung. In: Hans-Werner Schmidt, Jeannette Stoschek (Hrsg.): Max Klinger „der große Bildner und der größre Ringer …“ Deutscher Kunstverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-422-07143-8, S. 34–51. Käthe, Paula und der ganze Rest. Ein Nachschlagewerk (Künstlerinnenlexikon). Hrsg. Verein der Berliner Künstlerinnen in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie. Kupfergraben, Berlin 1992, ISBN 3-89181-411-9, S. 121. Gisela Breitling (Red.): Das verborgene Museum. Teil 1: Dokumentation der Kunst von Frauen in Berliner öffentlichen Sammlungen. Ausstellung der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst. Hentrich, Berlin 1987, ISBN 3-926175-38-9.

Weblinks

Cornelia Paczka-Wagner auf artnet.com auf der Website des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867.

Einzelnachweise

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