Laillé (bretonisch: Lalieg) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Ille-et-Vilaine in der Region Bretagne. Laillé gehört zum Arrondissement Rennes und ist Teil des Kantons Bruz.

Die Einwohner werden Lailléens genannt.

Geographie Laillé liegt etwa 20 Kilometer südsüdwestlich von Rennes; die Landschaft nennt sich Campagne Lailléenne. Die Vilaine begrenzt die Gemeinde im Westen.

Nachbargemeinden Umgeben ist Laillé von den Nachbargemeinden Bruz im Norden und Nordwesten, Pont-Péan im Nordosten, Orgères im Osten und Nordosten, Chanteloup im Osten und Südosten, Crevin im Südosten, Bourg-des-Comptes im Süden sowie Guichen im Westen.

Geschichte Sowohl der Menhir Roche-qui-Chôme als auch die Römerstraße von Condate nach Condivincum (von Rennes nach Nantes) sprechen für eine frühe Besiedlung des Gemeindegebiets. Für die Zeit ab dem 9. Jahrhundert gilt die Existenz einer Siedlung als gesichert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017EinwohnerLaillé auf der Website des Insee 1267 1336 1497 2411 2973 3558 4366 5026

Wirtschaft und Infrastruktur Durch die Gemeinde führt die Route nationale 137 (hier auch Europastraße 3). Der Ort hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Rennes–Redon.

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Pierre Kapelle Notre-Dame-du-Désert, 1681 erwähnt, während der Revolution zerstört und 1833 wieder errichtet, 2006 erneut zerstört und wieder aufgebaut Schloss Laillé, 1779 erbaut, 1913 zerstört Schloss Bout-de-Lande, im 19. Jahrhundert erbaut vier Herrenhäuser aus dem 17. Jahrhundert Gestürzter Menhir Roche-qui-Chôme

Persönlichkeiten Léon-Paul Ménard (1946–1993), Radrennfahrer, in Laillé gestorben

Literatur Le Patrimoine des Communes d’Ille-et-Vilaine. Flohic Editions, Band 1, Paris 2000, ISBN 2-84234-072-8, S. 696–699.

Einzelnachweise

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