mini|hochkant|Wappen derer von Post mini|hochkant|Wappen derer von Post Post ist der Name eines westfälisch-niedersächsischen Uradelsgeschlechts aus der Grafschaft Schaumburg, das später in Skandinavien ansässig wurde.

Geschichte Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich 1220–1241 mit dem Ritter Fridericus Post, mit dem auch die Stammreihe beginnt.Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band X, Band 119 der Gesamtreihe, 1999, S. 508. Mehrere Domherren aus diesem Geschlecht sind am Mindener Domkapitel beurkundet.

Der schwedische Oberstleutnant Wilhelm Moritz von Post auf Burg Bodenengern (Auetal), Gut Posteholz (bis 1764 im Besitz der Familie) und Gut Bosfeld (heute zu Rheda-Wiedenbrück, bis 1647) wurde im Jahr 1664 in die Adelsklasse der schwedischen Ritterschaft introduziert.

Der kaiserliche Kapitän August Otto von Post wurde am 13. August 1793 in den böhmischen Freiherrenstand erhoben.

Die Immatrikulation bei der Adelsklasse der Finnländischen Ritterschaft erfolgte am 28. Januar 1818 für den schwedischen Oberstleutnant Johan Adolf von Post auf Pockar. Der finnische Zweig starb 1855 aus.

Schloss Rockelstad in Södermanlands län gehört seit 1973 den von Post.

Wappen Das Wappen zeigt in Blau einen gekrönten silbernen Löwen. Auf dem Helm mit blau-silbernen Helmdecken der Löwe vor einer mit drei (fünf) Pfauenfedern besteckten blauen (auch roten oder silbernen) Säule. Im Wappenbuch des Westfälischen Adels hält als Helmzier eine silberne Löwentatze drei blaue Straußenfedern.

Wappen in Schweden mini|hochkant|Wappen derer von Post in Schweden, zeigt in Blau einen nicht gekrönten silbernen Löwen Das Wappen in Schweden zeigt in Blau einen nicht gekrönten silbernen Löwen.

Personen Joseph Casimir Karl von Post (1803–?), Oberst und kurhessischer Abgeordneter Hampus von Post (1822–1911), schwedischer Agrarwissenschaftler und Geologe Hermann Lothar von Post († 1674), münsterländischer General Lennart von Post (1884–1951), schwedischer Geologe

Literatur Gabriel Anrep: Svenska adelns Ättar-taflor utgifna af Gabriel Anrep, Band 3, 1862, S. 246 f. (Google Bücher). Karl Wilhelm Wippermann: Regesta Schaumburgensia: Die gedruckten Urkunden der Grafschaft Schaumburg, 1853, S. 92–93 (Google Bücher). J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch, Band 3, Teil 3, 1871, S. 17. Ernst Heinrich Kneschke, Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon, S. 227 (Google Bücher). Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, mit Wappengrafiken von Adolf Matthias Hildebrandt, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 100 (hhu.de); Band 2, Görlitz 1903, Tfl. 247 (hhu.de). Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band X, Band 119 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1999, , S. 508.

Weblinks

Von Post nr 687 – Adelsvapen-Wiki

Einzelnachweise

Kategorie:Niedersächsisches Adelsgeschlecht Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht Kategorie:Schwedisches Adelsgeschlecht