Omi (* 3. September 1986 in May Pen, Clarendon; eigentlicher Name Omar Samuel Pasley) ist ein jamaikanischer Reggae- und Urban-Pop-Sänger. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seinen Song Cheerleader aus dem Jahr 2012.
Biografie Omars Vater Kenroy Pasley war bekannt als Porträtmaler und als Musiker unter dem Namen Jah Ken. Er starb, als Omar, das jüngste seiner vier Kinder, neun Jahre alt war. Von früher Kindheit an sang Omar auch bei schulischen und öffentlichen Veranstaltungen und versuchte sich in der Schule zeitweise auch als Rapper.
Als der Produzent Clifton „Specialist“ Dillon (unter anderem Shabba Ranks) auf Talentsuche seine High School besuchte, wurde ihm auch Omar Pasley vorgestellt. Später nahm er den Sänger, der auch seine eigenen Songs schreibt, von ihm für das Label Shang Records unter Vertrag. Seine erste Single Standing on All Threes wurde 2011 unter dem Künstlernamen Omi veröffentlicht. Weitere von ihm selbst geschriebene Veröffentlichungen waren Firecracker und Cheerleader.
Der letztgenannte Song verhalf ihm zum Durchbruch und sorgte für Interesse über die Landesgrenzen hinaus. Es folgten Auftritte in anderen Ländern des amerikanischen Kontinents und in Australien und 2014 nahm ihn das zu Sony Music gehörende US-amerikanische Label Ultra Music unter Vertrag. Es entstanden Remix-Versionen von Cheerleader, unter anderem eine des Hamburger DJs Felix Jaehn. Nachdem Omi auch mehrfach in Europa aufgetreten war, wurde er von Radiostationen in Frankreich und Schweden ins Programm aufgenommen. In Schweden kam das Lied in die Charts und erreichte Anfang November Platz eins und Gold-Status. Im Dezember folgte Platz eins in Dänemark und ab 2015 Australien und weitere europäische Länder. Die Single verkaufte sich alleine in Deutschland über eine Million Mal, womit das Stück eine der meistverkauften Singles in Deutschland ist.
Diskografie Alben 2015: Me 4 U 2016: Me 4 U: The Remixes
Singles 2011: Standing on All Threes 2012: Cheerleader 2012: Fireworks 2013: Take It Easy 2014: Colour of My Lips (feat. Busy Signal) 2014: Cheerleader (Felix Jaehn Remix) 2015: Hula Hoop 2016: Drop in the Ocean (feat. AronChupa) 2018: Masterpiece (mit Felix Jaehn) 2018: As Long As I’m With You (feat. CMC$) 2019: Jambo (mit Takagi & Ketra & Giusy Ferreri) 2019: Better for Ya 2019: I Want You 2020: Bring My Baby Back
Gastbeiträge 2016: I Found a Girl (The Vamps feat. Omi) 2016: Si seulement si (Axel Tony feat. Omi) 2017: Seasons (Shaggy feat. Omi) 2017: Never (Marcus & Martinus feat. Omi) 2020: I’m on My Way (Bob Sinclar feat. Omi)
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
2015: für die Single Hula Hoop
2019: für das Album Me 4 U
2016: für die Single Hula Hoop
2017: für die Single Hula Hoop
2017: für die Single CheerleaderGold für Cheerleader in Südafrika
Platin-Schallplatte
2015: für die Single Hula Hoop
2017: für das Album Me 4 U
2016: für die Single Hula Hoop 2021: für das Album Me 4 U2× Platin-Schallplatte
2016: für die Single Cheerleader
2017: für die Single Hula Hoop
2015: für die Single Hula Hoop
5× Goldene Schallplatte
2022: für die Single Cheerleader
4× Platin-Schallplatte
2021: für die Single Jambo
2016: für die Single Cheerleader
5× Platin-Schallplatte
2026: für die Single Cheerleader6× Platin-Schallplatte
2016: für die Single Cheerleader
7× Platin-Schallplatte
2018: für die Single Cheerleader
2026: für die Single Cheerleader
2015: für die Single Cheerleader
Diamantene Schallplatte
2015: für die Single Cheerleader
2021: für die Single Cheerleader
2022: für die Single Cheerleader
Quellen Introducing a Fresh Sound, Omi, Chevonese Fender, 9. November 2011 , Walter Greene, The New York Carib News, 3. Oktober 2012 , Kevin Jackson, Jamaica Observer, 11. April 2014 Omi Hits No.1 On Swedish Chart, The Gleaner, 6. November 2014
Weblinks Omi bei ReverbNation (englisch) Feature im Hanf Journal
Kategorie:Popsänger Kategorie:Jamaikaner Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Mann