Die Pille war eine spätexpressionistisch-dadaistische Zeitschrift der 1920er Jahre. Der Untertitel lautete anfangs Aktuelle, kritische, witzige, freche, unparteiische Wochenschrift,Ines Katehusen: Pille, Die P. (siehe Literatur) später auch Eine heilsame Wochenschrift. Handel – Börse – Theater – Kunst – Politik – Gesellschaft.Vergleiche den Nachweis in der Zeitschriftendatenbank Das Blatt, herausgegeben von Bernhard Gröttrup (1883–1953), erschien von September 1920 bis Ende 1922 in unterschiedlichen Verlagen sowohl in als auch außerhalb Hannovers. Mitarbeiter waren unter anderem Paul Steegemann, Johann Frerking, Kurt Schwitters, Raoul Hausmann und Salomo Friedländer (alias Mynona).

Literatur Henning Rischbieter: Hannoversches Lesebuch, oder: Was in und über Hannover geschrieben, gedruckt und gelesen wurde, Band 2: 1850 – 1950. 2. Auflage. Hannover: Schlütersche, 1991, ISBN 3-87706-359-4, S. 246f. Ines Katenhusen: Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik, zugleich Dissertation an der Universität Hannover unter dem Titel Das Verständnis für eine Zeit gewinnt man vielleicht am besten aus ihrer Kunst, in der Reihe Hannoversche Studien, Schriftenreihe des Stadtarchivs Hannover, Band 5, Hannover: Hahn, 1998, ISBN 3-7752-4955-9, S. 557–568. Ines Katehusen: Pille, Die P. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 502.

Einzelnachweise

Kategorie:Zeitung (Hannover, Erscheinen eingestellt) Kategorie:Kunstzeitschrift (Deutschland) Kategorie:Zeitschrift (Hannover) Kategorie:Ersterscheinen 1920 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1922 Kategorie:Zeitschrift (Weimarer Republik) Kategorie:Kunstzeitschrift (Expressionismus) Kategorie:Dadaismus