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In der Liste der Baudenkmale in Dannenberg (Elbe) sind alle Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Dannenberg (Elbe) aufgelistet. Die Quelle der IDs und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen.Denkmalatlas Niedersachsen Der Stand der Liste ist der 16. Februar 2021.

Aufteilung Wegen der großen Anzahl von Baudenkmale in Dannenberg werden die Baudenkmale in den Ortsteilen in Teillisten aufgeführt.

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Allgemein

Dannenberg (Elbe)

Ortskern ID 30825945 Die frühesten Besiedlungsspuren Dannenbergs reichen in das 9. Jh. zurück. Burg Dannenberg erstmals 1153 erwähnt. Auf einer künstlich aufgeschütteten Sandinsel an der Jeetzel errichtet. Später lag hier die landesherrliche Nebenresidenz Schloss Dannenberg auf dem heutigen Amtsberg. Innenstadt entwickelte sich im Mittelalter (erstmals urkundlich erwähnt 1293) westlich der Burg um den Markt herum, die Bebauung des von Südwest nach Nordosten verlaufenden Hauptweges aus Mühlentor – Lange Straße – Am Markt – Marschtorstraße verdichtete sich zwischen dem 14. und 16. Jh. Der Markt liegt im Vergleich zu den übrigen Straßen ebenfalls leicht erhöht: Die Wahl dieses Ortes als Siedlungskern hängt sicher mit wiederkehrenden Hochwassern der Jeetzel zusammen. Im Süden keine Seitenstraßen, im Norden einige kurze Nebenstraßen, hier liegt auch der Kirchplatz mit der Stadtkirche St. Johannis. Das Gebiet der Altstadt schließt im Norden am Ufer der Jeetzel. Die Bebauung besteht – nach einem verheerenden Stadtbrand von 1608 – überwiegend aus zur Straße giebelständigen Fachwerk-Gebäuden des 17. bis 20. Jh. auf langen Parzellen.

Marschtorstraße 10 / 11 ID 30825976 Zwei straßenseitigen, nach einem Brand 1900 neu errichteten Gebäuden des Bardowicker Architekten Wilhelm Matthies und rückwärtigen Nebengebäuden, die im hinteren Bereich der Nr. 10 einen Innenhof bilden. Die hofbildende Nr. 10A wird vom Werder aus erschlossen. Die Häuser ersetzen teilweise Vorgängerbauten von 1874.

Hospital ID 30825986 Ehemaliges Hospital, das zu Beginn des 17. Jh. von Herzogin Sybilla als Damenstift („St. Georg“) am Rand der Stadt errichtet worden war und nach Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg 1650 wiederaufgebaut wurde. Später kamen eine Nutzung als Armenhaus sowie Schule für Kinder der umliegenden Dörfer hinzu. Das Haupthaus wurde im Jahr 1835 von Grund auf neu errichtet. Eine früher auf dem Gelände auch noch vorhandene Kapelle („St. Jürgen“) wurde 1885 auf Abbruch verkauft; auch ein Friedhof befand sich hier. Heute ist das ehemalige Hospital ein Wohnhaus.

Ehemalige Denkmale in Dannenberg (Elbe)

Literatur Niedersächsisches Landesverwaltungsamt, Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG). Landkreis Lüchow-Dannenberg. Stand: 1. Oktober 1986. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen. Band 21, Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1986, ISBN 3-528-06206-1, S. 28–34. Falk-Reimar Sänger (Bearb.): Landkreis Lüchow-Dannenberg. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen. Band 21, Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1986, ISBN 3-528-06206-1, S. 1–203.

Einzelnachweise

Weblinks

Dannenberg (Elbe)

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