Als Meister der Wiesbadener Heimsuchung wird in der Kunstgeschichte ein Maler der oberitalienischen Renaissance bezeichnet, der um 1515 oder 1530 tätig war.

Den Notnamen vergab 1936 der deutsche Kunsthistoriker Hermann Voss.Hermann Voss: Der Meister der Wiesbadener „Heimsuchung“. Neuerwerbungen der Wiesbadener Kunstsammlung (= Rotaryklub Wiesbaden, Wochenbericht Jahrgang 7, 1936/37, Nr. 14). Wiesbaden 1936. Voss war Kurator des Landesmuseums in Wiesbaden und hatte damals für dessen Sammlung das Tafelbild eines namentlich nicht bekannten Malers gekauft.Kathrin Iselt: „Sonderbeauftragter des Führers“: Der Kunsthistoriker und Museumsmann Hermann Voss (1884–1969). Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2010, ISBN 978-3-412-20572-0 (= Studien zur Kunst. Band 20), S. 83. Das großformatige Bild stellt die Heimsuchung Mariens dar und kam ursprünglich aus der Kirche San Giovanni Battista in Savona in Italien.

Nach italienischen Forschungen, die heute allgemein anerkannt sind, handelt es sich bei dem Meister der Wiesbadener Heimsuchung um Alberto Piazza da Lodi.Die „Wiesbadener Heimsuchung“. Abgerufen am 17. April 2018

Literatur Hermann Voss: Der Meister der Wiesbadener „Heimsuchung“. Neuerwerbungen der Wiesbadener Kunstsammlung (= Rotaryklub Wiesbaden, Wochenbericht. Jahrgang 7, 1936/37, Nr. 14). Wiesbaden 1936.

Einzelnachweise

Kategorie:Maler der Renaissance Wiesbadener Heimsuchung, Meister Der Kategorie:Historische Person (Italien) Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert Kategorie:Mann