mini Das Königreich des Friedens (The Peaceable Kingdom) sind verschiedene Gemälde des US-amerikanischen Malers Edward Hicks, die auf einer Bibelstelle im Buch Jesaja basieren., American Art, The Phillips Collection, abgerufen am 21. Oktober 2014.
Gemälde Auf dem Bild sind Wölfe, Lämmer und noch viele andere Tiere gemeinsam, obwohl sie eigentlich verfeindet sind. Edward Hicks hat immer vor einen anderen Hintergrund gemalt und den Tieren einen anderen Platz gegeben. Manchmal sitzen die Tiere auf einem Hügel, manchmal vor einer steinernen Brücke, aber oft ist dort eine Ulme zu sehen, die für Frieden steht. So hat er das Bild über hundertmal gemalt. Sein Vorbild und seine Anregung für die Bilder war der Satz von Jesaja, einem der wichtigsten Schriftpropheten der hebräischen Bibel : Auf fast jedem Bild ist jene berühmte Ulme zu sehen, unter der William Penn mit den Indianern den Kaufvertrag für Pennsylvanien schloss. Bei jedem Bild aber ist die Botschaft, dass die wilden Tiere gezähmt werden können, also dass auch die Bösen eine gute Seite haben und Feinde miteinander Leben können.
Hicks malte verschiedene Versionen des Gemäldes, von denen 62 erhalten sind.Holland Cotter: Art Review: Finding Endless Conflict Hidden in a Peaceable Kingdom, New York Times, 16. Juni 2000, abgerufen am 21. Oktober 2014. Mehrere der Gemälde sind in US-amerikanischen Museen ausgestellt, darunter im Worcester Art Museum,Edward Hicks: The Peaceable Kingdom, Worcester Art Museum, abgerufen am 21. Oktober 2014. im Brooklyn MuseumCollections: American Art: The Peaceable Kingdom, Brooklyn Museum, abgerufen am 21. Oktober 2014. und im Metropolitan Museum of Art.Peaceable Kingdom, Metropolitan Museum of Art, abgerufen am 25. Januar 2021.
Künstler Edward Hicks (1780–1849) lebte in einer Quäker-Familie. Mit 13 Jahren begann er eine Lehre als Kutschenmacher und mit 21 Jahren machte er sich als Kutschen-, Haus- und Schildermaler selbstständig. Ab 1812 arbeitete er als Priester und um 1820 fing er an, Staffelei-Bilder zu malen. Die kritische Sicht der Quäker auf die Kunst ignorierte er und betrachtete seine Bilder als Verdeutlichung der Themen im Gottesdienst.Edward Hicks’ „Königreich“. Die Welt, 19. Januar 2007, abgerufen am 21. Oktober 2014.
Einzelnachweise
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