Hochbach (fränkisch: HochbaE. Fuchshuber: Uffenheim, S. 92. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hōxbɒ“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Burgbernheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Hochbach liegt in der Gemarkung Burgbernheim.

Geographie Einen Kilometer östlich des Weilers liegt der Hirschbuck (), dahinter das Waldgebiet Löhlein. 0,5 km südlich liegt der Hochbacher Weinberg. Unmittelbar östlich entspringt der Hirschgraben, ein linker Zufluss der Ens. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bergtshofen (1,2 km nordwestlich) bzw. nach Burgbernheim zur Kreisstraße NEA 43 (3 km südöstlich).

Geschichte Der Ort wurde 993 erstmals urkundlich erwähnt. Es handelt sich um eine Gründung des Bischofs Bernhard von Würzburg.Hochbach auf der Website burgbernheim.de Ursprünglich wurde der Ort „Hochbůch“ genannt, 1427 erstmals „Hoͤchpach“. Das Grundwort des Ortsnamens ist die Buche, das Bestimmungswort hoch ist eine Lageangabe.E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 92 f. Hiernach Ersterwähnung im Würzburger Lehenbuch, das im Zeitraum von 1303 bis 1313 entstand.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Hochbach zur Realgemeinde Burgbernheim. In Hochbach gab es 5 Anwesen (4 Höfe, 1 Gut). Das Hochgericht und die Grundherrschaft über alle Anwesen übte das brandenburg-bayreuthische Schultheißenamt Burgbernheim aus.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 101.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Külsheim und Kammeramt Ipsheim. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hochbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Burgbernheim und der 1813 gebildeten Munizipalgemeinde Burgbernheim zugeordnet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 211 f.

Ehemalige Baudenkmäler Haus Nr. 2: stattliches, eingeschossiges Wohnstallhaus in verputztem Fachwerk; im Giebel Haustafel, aus der hervorgeht, dass Georg Leonhardt Seufferlein, Bürger und Sailer dahier das Haus 1816 erbaut hat; Maurermeister war Johann Georg WeinbergerH. K. Ramisch: Landkreis Uffenheim, S. 111. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Haus Nr. 3: Gasthaus; erdgeschossiger Massivbau der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit Giebelfachwerk und Mansarddach

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 41 49 65 70 66 68 66 71 44 39 33HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 8 9 9 9 9 9 9 9Quelle Im Original: 14 Einwohner.

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Burgbernheim) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Bonifaz (Bad Windsheim) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Burgbernheim) Kategorie:Weiler im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 993