Dondogijn Zewegmid (* 1915; † 1991) war ein mongolischer Schriftsteller und Politiker.
Leben Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer. Hieran schloss sich ein Biologiestudium in Moskau an. Im Jahr 1950 promovierte er. Er war Mitglied der Mongolischen Revolutionären Volkspartei und wurde Mitglied ihres Zentralkomitees. Darüber hinaus hatte er den Vorsitz des Komitees der Partei für Hoch- und Fachschulwesen inne. Er gehörte dem Großen Volkshural, dem mongolischen Parlament, an und war Vorsitzender der parlamentarischen Gruppe des Parlaments. Ab 1972 war er Stellvertreter des Vorsitzenden des mongolischen Ministerrats.
Dondogijn Zewegmid wurde als Verdienter Lehrer der MVR ausgezeichnet und war Ehrendoktor der Lomonossow-Universität und der Berliner Humboldt-Universität. Darüber hinaus war er korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR.
Werke Chonjtschin Naidan, (Der Schäfer Naidan), Erzählung, 1935 Bold Sambuu chojor, (Bold und Sambuu), Erzählung, 1935 Suragtsch Ganbat, (Der Schüler Ganbat), Erzählung, 1940 Dsochioluud, (Werke), 1974
Literatur Renate Bauwe-Radna (Hrsg.): Kurzbiografie Dondogijn Zewegmid in Erkundungen – 20 mongolische Erzählungen, Verlag Volk und Welt Berlin 1976, Seite 306.
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