mini|Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (Aurich), Joseph Hammerschmidt (September 2015). mini|Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (Aurich), Joseph Hammerschmidt (September 2015). mini|Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (Aurich), Joseph Hammerschmidt (September 2015). mini|Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (Aurich), Joseph Hammerschmidt (September 2015). mini|Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (Aurich), Joseph Hammerschmidt (September 2015). Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges steht seit 1926 in der ostfriesischen Kreisstadt Aurich (heute: Landkreis Aurich, Niedersachsen) an der Ecke Bahnhofs- und Burgstraße. Das Denkmal wurde auf Anregung einer Bürgerinitiative aufgestellt.Herbert Reyer (Hrsg.): Aurich im Nationalsozialismus (Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands, Band 69), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1993, ISBN 3-925365-49-4. Diese hatte ein Jahr zuvor einen Wettbewerb ausgelobt, den der Düsseldorfer Bildhauer Joseph Hammerschmidt mit seinem Entwurf gewann.Abbildungen des Denkmals sind zu finden bei: René & Peter van der Krogt: Aurich. Kriegerdenkmal 1914–18. Abgerufen am 14. Oktober 2014. Das Denkmal erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten des Infanterie-Regiments „Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig“ (Ostfriesisches) Nr. 78 sowie des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 92.Hinrich Schoolmann: Unsere liebe kleine Stadt – Ein Gang durch das alte Aurich. Verlag A.H.F. Dunkmann KG, Aurich 1976, , S. 61.

Beschreibung Das aufwändige Denkmal fertigte Hammerschmidt aus Sandstein. Das Relief auf der Vorderseite trägt den Titel Walhall. Es zeigt Soldaten, die einen Kranz sowie einen toten Kameraden tragen.René & Peter van der Krogt: Aurich. Kriegerdenkmal 1914–18. Abgerufen am 14. Oktober 2014. Der Gefallene im Mittelpunkt der Darstellung ist nur mit einem Lendentuch bekleidet. Auf seinem Schoß liegt ein Schwert, „das hier auch ein lateinisches Kreuz verbildlichen soll“.Michael Hütt: Unglücklich das Land, das Helden nötig hat: Leiden und Sterben in den Kriegsdenkmälern des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Jonas Verlag, Marburg 1990, ISBN 3-922561-91-8, S. 64. Die Schmalseiten sind ebenfalls mit Kränzen versehen.

Der Entwurf Hammerschmidts orientiert sich in der Form an dem Vorbild des Hünengrabes und in seiner Motivauswahl der christlichen Tradition der Pietà. Damit sei es ein „weiteres typisches Beispiel der Sakralisierung des Kriegsgedenkens in der Mitte der 1920er Jahre“.Anonymus im der Ostfriesischen Landschaft, Erscheinungsjahr nicht angegeben, mit Bezug auf einen Aufsatz aus dem Jahre 1920 (also vor der Gestaltung des Denkmals), abgerufen am 26. November 2024.

Das Denkmal enthält keine Namen von Gefallenen. Auf der Vorderseite trägt es die Inschrift Es liegt an euch, an eurem Tun und Streben, ob wir gestorben oder ewig leben und die Signatur Hammerschmidts. Die Inschrift stammt von dem Auricher Rechtsanwalt und Dichter Gustav Adolf Gerbrecht (1886–1967). Auf der Rückseite stehen die Worte Unseren Helden in dankbarer Erinnerung 1914–1918.Gerhard Lübbers: In: denkmalprojekt.org; abgerufen am 26. November 2024.

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Einzelnachweise

Kategorie:Baudenkmal in Aurich Kategorie:Bauwerk in Aurich Kategorie:Kriegerdenkmal in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren Kategorie:Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs in Niedersachsen