Trichuris vulpis ist ein bei Hunden (Canidae) parasitierender, weltweit vorkommender Peitschenwurm. Der Peitschenwurmbefall führt beim Wirt nur zu leichtem bis mittelgradigen Durchfall.Nadja Ruckstuhl et al.: Symptome und Krankheitsverlauf bei Hunden mit Trichuris vulpis-Infektion. In: Kleintierpraxis 47 (2002), S. 19–26. mini|links|Lebenszyklus von T. vulpis Wie alle Peitschenwürmer hat T. vulpis ein langes dünnes Vorder- und ein verdicktes Hinterende. Männliche Würmer sind 4,8–5,6 cm lang und haben ein etwa 1 cm langes Spiculum. Weibchen sind 6,5–7 cm lang und die Vulvaregion ist mit Dornen besetzt.Thomas Schnieder: Veterinärmedizinische Parasitologie. Georg Thieme Verlag, 2006, ISBN 9783830441359, S. 513.
Die Eier sind zitronenförmig, 80×40 µm groß, bräunlich, dickschalig und haben an den Polen Verdickungen („Polpfröpfe“). Sie sind bei der Eiablage ungefurcht. Die Infektion erfolgt durch Aufnahme der in der Außenwelt embryonierenden (die Larve I enthaltenden) Eier. Sie schlüpfen im Duodenum und Jejunum und dringen in deren Schleimhaut ein. Nach etwa 10 Tagen besiedeln sie den Blind- und Grimmdarm. Die Präpatenz ist mit 9–10 Wochen relativ lang.
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