mini|Schloss Rametz mini|Werbeschaltung der Schlosskellerei Rametz, 1892 Schloss Rametz ist eine Burganlage im Meraner Ortsteil Labers (Südtirol).

Geschichte Die Baulichkeiten gehen im Kern auf einen Gutshof zurück und befanden sich von 1227 bis 1269Egon Tscholl: Kleiner Kunstführer Meran. Tappeiner, Lana 1984, ISBN 88-7073-021-2. im Besitz der Grafen von Ulten, einer Seitenlinie der Grafen von Eppan. Angeblich wurde das Gut Ende des 14. Jahrhunderts zum Edelsitz derer von Rametz erhobenJosef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Band 2. Athesia-Tyrolia, Bozen-Innsbruck 1991, S. 605 ("angeblich" steht so bei Weingartner).. Im Jahr 1486 ist ein Jörg Aichner zu Rametz als Inhaber des damaligen Ansitzes bezeugt. Nach dem Aussterben der Rametz im Jahr 1497 waren die Familien Quaranta, Planta, Travers von Ortenstein und Paravicini Besitzer der Burg. 1834 kaufte der Augenarzt Franz Flarer das Gut und baute es bis 1872 grundlegend im Tudorstil um. Von 1949 bis zu seinem Tod 1954 lebte Fritz von Herzmanovsky-Orlando auf dem Schloss.

Im Hochparterre sind noch eine spätgotische Stube, im ersten Stock ein Raum mit Renaissancegetäfel und Kassettendecke (um 1596)Marcello Caminiti: Die Burgen Südtirols. Trento 1989, S. 194. erhalten.

Der Weinanbau um Schloss Rametz ist bereits seit dem Jahr 1227 belegt. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich der Blauburgunderanbau in Südtirol von hier. Heute beherbergt die Schlossanlage eine Weinkellerei, ein Weinbaumuseum und ein Speckmuseum.Information Meraner LandGeschichte des Weines, Friedrich Boscarolli

Literatur Oswald Trapp: Tiroler Burgenbuch. II. Band: Burggrafenamt. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1980, S. 198–202.

Weblinks

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Einzelnachweise

Rametz Rametz Kategorie:Baudenkmal in Meran Kategorie:Weingut in Italien Kategorie:Weinbau in Südtirol Rametz