mini|Christine von Bukovics, 1889 Christine von Bukovics von Kiss-Alacska, auch Christine von Bukovics von Kis-Alaska und Christine Geiringer (* Juni 1867 in Bremen; † 24. Juli 1937) auf den Seiten des Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich des Institut für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz war eine österreichische Theaterschauspielerin.

Leben Bukovics war Schülerin des Wiener Konservatoriums und ihres Vaters, des Schauspielers Karl von Bukovics und wirkte schon von 1880 bis 1884 am Wiener Stadttheater, wo sie sich als sentimentale Liebhaberin rasch die Sympathien des Publikums erwarb. Danach ging sie nach Budapest an das Deutsche Theater und wurde dort von Bernhard Pollini an das Stadttheater Hamburg berufen. Anschließend wurde sie 1895 als Mitglied des Deutschen Volkstheaters in Wien engagiert. Jedoch nach kaum zweijähriger, künstlerischer Tätigkeit verließ sie die Bühne, um den österreichischen Gesangsmeister und Musikschriftsteller Gustav Geiringer (1856–1946)Alma Mahler-Werfel: Tagebuch-Suiten 1898-1902, Verlag S. Fischer, 1997, 862 S. ISBN 978-3100461063, S. 778 zu heiraten. Ihr Lebensweg nach 1902 ist unbekannt.

Ihre Schwester Camilla von Bukovics war ebenfalls eine Theaterschauspielerin, genauso wie ihre beiden Töchter Margarete (1892–1970) und Adrienne (1896–1987).Karin Nusko: Adrienne Gessner. In: Ilse Korotin (Hrsg.): biografıA. Lexikon österreichischer Frauen. Band 1: A–H. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2016, ISBN 978-3-205-79590-2, S. 1017–1018. Der Schriftsteller, Regisseur und Theaterdirektor Ernst Lothar war ihr Schwiegersohn.

Literatur Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 140, ().

Einzelnachweise

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