Silke Schatz (* 1967 in Celle) ist eine deutsche Künstlerin. Leben Von 1987 bis 1995 besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, unterbrochen von einem Aufenthalt in Chicago (1991/92), wo sie am School of Art Institute studierte. 1995 war sie Meisterschülerin bei Thomas Huber. Von 2006 bis 2007 war sie als Mentorin im Fachbereich Bildende Kunst an der Fachhochschule Hannover tätig.
Silke Schatz fertigt Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Zu ihren international ausgestellten Werken gehören Manifesta 5 (San Sebastien), Drawing on Space (Project Arts Centre in Dublin), International Paper (UCLA Hammer Museum) und A Nova Geometria (Galeria Fortes Vilaca in São Paulo). Sie wird von Meyer Riegger in Karlsruhe und der Wilkinson Gallery in London vertreten.
Sie lebt derzeit mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Köln.
Ausstellungen und Projekte (Auswahl) mini|Eiche tätowiert, Skulptur von Silke Schatz im Projekt Kunst-Landschaft Springhornhof (2005) 1999: Zeitwenden Ausblick, Kunstmuseum Bonn 2000: Zeitwenden Ausblick, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien 2001: Come-in, Institut für Auslandsbeziehungen e. V. 2002: Persönliche Pläne, Kunsthalle Basel 2003: Peter Friedl, Claudia und Julia Müller, Peter Pommerer, Silke Schatz. Zeichnungen, Kunstverein Heilbronn 2003: Come-in, Centre of Contemporary Art Kiev 2003: International Paper - Drawings by Emerging Artists, UCLA Hammer Museum 2004: Manifesta 5. European Biennial of Contemporary Art, International Foundation Manifesta, Öffentlicher Raum Donostia - San Sebastián 2005: eiche tätowiert, Neuenkirchen bei Soltau, Kunstverein und Stiftung Springhornhof (Tanzboden, Außenskulptur am Stichter See) 2005: Interior View. Künstler erforschen die Sprache der Architektur, Museum Moderner Kunst Kärnten, De Zonnehof Amersfoort - Centrum voor Moderne Kunst, First Site Colchester, Fri Art – Centre d’art contemporain 2005: post_modellismus, Krinzinger Projekte 2006: Eine Person allein in einem Raum mit Coca-Cola-farbenen Wänden, Grazer Kunstverein 2006: Radical Self - Wurzelkind, Bomann-Museum Celle 2007: Modelle für Morgen: Köln, Öffentlicher Raum Köln, Europäische Kunsthalle Köln 2008: Recollecting. Raub und Restitution, Museum für angewandte Kunst (Wien) 2008: Präsentation Wilkinson, Wilkinson Gallery, Viennafair 2008 2009: MYTHOS Varusschlacht, Lippisches Landesmuseum 2012: Caroline Bayer | Silke Schatz, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr 2013: Schauplatz Stadt, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr 2013: Paper, Saatchi Gallery Auszeichnungen 2000: HAP-Grieshaber-Preis 2001: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler 2003: Stipendiatin der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
Literatur Carmela Thiele: Silke Schatz. In: Künstler – Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst. Ausgabe 87, Heft 20, Zeit Kunstverlag, München 2009 (online).
Weblinks
Silke Schatz in der Künstlerdatenbank des Instituts für Auslandsbeziehungen Silke Schatz in der Datenbank von basis wien Silke Schatz – Meyer Riegger Silke Schatz – Saatchi Gallery
Kategorie:Künstler (Deutschland) Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1967 Kategorie:Frau