mini|Hl. Maurische Märtyrer in Gevenich Die Kirche Hl. Maurische Märtyrer ist die römisch-katholische Nebenpfarrkirche des Ortsteils Gevenich der Stadt Linnich im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen).

Die Kirche gehört zur Pfarre St. Josef/Linnich im Pastoralen Raum Linnich/Titz im Bistum Aachen.

Geschichte Im 14. Jahrhundert wird eine erste Kirche in Gevenich erwähnt. Von dieser Kirche ist weiteres nicht bekannt. Ende des 18. Jahrhunderts wurde eine neue Saalkirche mit dreiseitigem geschlossenem Chor und vorgebautem Glockenturm errichtet. Diese wurde im Jahr 1804 zur Pfarrkirche erhoben. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese Kirche bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Im Jahr 1951 wurde das Gotteshaus wiederhergestellt. (abgerufen am 26. September 2014)http://www.limburg-bernd.de/Dueren/DenkLin/Nr.%2028.htm (abgerufen am 26. September 2014)

Die Pfarre Hl. Maurische Märtyrer wurde zum 1. Januar 2026 aufgehoben und mit weiteren aufgelösten Pfarreien zur Großpfarre St. Josef/Linich fusioniert. Seitdem ist Hl. Maurische Märtyrer keine Pfarrkirche mehr, sondern eine Nebenpfarrkirche.

Ausstattung Im Gegensatz zum Kirchengebäude sind Teile der Ausstattung unter Nummer 28 in die Liste der Baudenkmäler der Gemeinde Linnich eingetragen. Dazu gehören der barocke Orgelprospekt, die Heiligenfiguren, das Holzkruzifix im Chor aus dem 14. Jahrhundert und hinter der Kirche liegende Blausteinpitaphien. Die Fenster der Kirche stammen von Paul Weigmann aus den Jahren 1967 und 1990 und das Heilig-Geist-Fenster schuf Ernst Jansen-Winkeln 1949.https://www.glasmalerei-ev.de/pages/b2149/b2149.shtml (abgerufen am 26. September 2014)

Die Orgel stammt aus den Kunstwerkstätten für Orgelbau von Karl Kamp, Aachen, und hat die folgende Disposition:

HauptwerkGemshorn 8′Rohrflöte 8′Principal 4′Nachthorn 2′Quinte ′ OberwerkHolzgedackt 8′Blockflöte 4′Superoktave 2′Zimbel ′ 3f.Krummhorn 8′ Fusswerk Untersatz 16′Principal 8′Quintadena 4′ Koppeln: II/I, I/P, II/P Spielhilfen: Freie Komb. 1 und 2, Tutti

Pfarrer Folgende Priester wirkten bis zur Aufhebung der Pfarre 2026 als Pfarrer an Hl. Maurische Märtyrer:Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 433. 1928–1936: Peter Wipperfürth 1936–1958: Josef Houben 1959–1981: Josef Küppers 1981–1986: Cornelius Jansen 1991–1999: Heinrich Joussen 1999–2009: P. Horst Heinen 2009–2025: Stefan Bäuerle

Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude in Linnich Kategorie:Nebenpfarrkirche des Bistums Aachen Kategorie:Maurische-Märtyrer-Kirche Kategorie:Kirchengebäude der Moderne Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Backsteinkirche Kategorie:Baudenkmal in Linnich Maurische Martyrer Kategorie:Ehemalige Pfarrkirche