mini|hochkant=1.5|Tina Voß (rechts), 2016

Tina Voß (* 27. November 1969 in Seesen)Die Neue Presse vom 24. September 2014 nennt lediglich Seesen als Geburtsort; vergleiche Maike Jacobs: Herrn Karlssons mopsfideles Frauenbuch, Neue Presse, 24. September 2014, S. 28 ist eine deutsche Betriebswirtin, Zeitarbeits-UnternehmerinVergleiche die Angaben unter der GND-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek und Honorarkonsulin von Norwegen.Jan Seddelis: Tina Voß ist Norwegens Konsulin / Zeitarbeits-Chefin wird Diplomatin, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 12. Juli 2017. Als Schriftstellerin debütierte sie 2014 mit einem Roman, in dem ihr Mops die Hauptrolle spielt.Maike Jacobs: Herrn Karlssons mopsfideles Frauenbuch, Neue Presse, 24. September 2014, S. 28

Leben Tina Voß wuchs zunächst in Seesen auf, zog aber schon als Kleinkind mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester nach GitteldePodcast Stundenhotel, Folge „Dachschaden und Mietnomaden“, wo sie auch zur Grundschule ging. Anschließend besuchte sie die Realschule in Badenhausen.Podcast Stundenhotel, Folge „Blockflöte und Tafelkreide“ Ihr Vater war Kraftfahrzeug-Handwerksmeister, und sie wollte ebenfalls Kfz-Mechanikerin werden, fand aber keinen Ausbildungsplatz mit der erforderlichen Damentoilette. Schließlich absolvierte sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Sonnen Bassermann im mittlerweile geschlossenen Werk Seesen,Podcast Stundenhotel, Folge „Von Frau zu Frau“ gefolgt von einer Weiterbildung zur Betriebswirtin mit dem Schwerpunkt Finanz- und Investitionsrechnung. Mit dem Personalwesen kam sie in Berührung, als sie mit Anfang zwanzig eine Führungsposition als Personaldisponentin in einer Zeitarbeitsfirma annahm.Sabine Göttel: Tina Voß, in: 100 hannoversche Köpfe, Hamel 2006

1996 machte sich Tina Voß selbständigChristoph Dannowski: Im Morgengrauen: Joggen mit Tina Voß, Neue Presse, 7. Januar 2013 und gründete zusammen mit einem Partner die Tina Voß Zeitarbeit GmbH. Im Jahr 2000 war sie mit ihrem Unternehmen Marktführerin in der Region Hannover, bezog im folgenden Jahr eigene Büroräume, tina-voss.de, abgerufen am 24. September 2014 in Hannover und gründete 2003 die gewerbliche Tochtergesellschaft Tina Voß Industrie GmbH. Im selben Jahr schloss sie einen hauseigenen Manteltarifvertrag mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ab, seit 2008 zahlt sie den Mindestlohn.Zeitarbeit: Tina Voß zahlt den Mindestlohn, Pressemitteilung ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen, 1. August 2008 Ver.di bewertete ihre Firma als ein Unternehmen der Zeitarbeitsbranche, „das sich von vielen anderen in bemerkenswert positiver Weise unterscheide“. Im Jahr 2009 gründete sie die Tina-Voß-Stiftung, die in der Region Hannover Projekte in den Bereichen Jugend, Kultur und Soziales fördert.Tina Voß-Stiftung, Bürgerstiftung Hannover Tina Voß ist stellvertretende Präsidentin der IHK Hannover. Die Tina Voß GmbH beschäftigt heute ungefähr 40 Frauen und 3 Männer.

Voß war mehrmals Gast in TV-Talkshows zum Thema Arbeitswelt.Menschen bei Maischberger, Programm ARD.de, 16. April 2011West ART Talk – Live aus dem WDR Foyer, Programm ARD.de, 2. Februar 2014

Am 11. Juli 2017 wurde Voß in ihr Amt als Honorarkonsulin von Norwegen eingeführt.

Seit Januar 2019 tritt sie mit Dietmar Wischmeyer in der Sendung Wischmeyers Stundenhotel auf Bremen Zwei auf, welche auch als Podcast verfügbar ist. In der Reihe werden Alltagsthemen und Alltagsphilosophisches satirisch behandelt.

Tina Voß wohnt in Hannover.

Ehrungen (Auswahl) 2004: Local Hero, Auszeichnung durch die bundesweite Initiative des Unternehmermagazins Impulse und des Telefonbuchverlags Das Örtliche. In: Neue Presse, 9. Juni 2004, auf tina-voss.de, abgerufen am 24. September 2014 2005: „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung, Oskar-Patzelt-Stiftung, 1. November 2005 2007: Niedersächsischer Verdienstorden am Bande

Veröffentlichungen Ex & Mops, 1. Auflage, Dryas, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-940855-54-1 und ISBN 3-940855-54-5 (E-Book) Kein Mops ist auch keine Lösung, 1. Auflage, Dryas, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-940855-62-6

Literatur Sabine Göttel: Tina Voß, in: 100 hannoversche Köpfe, hrsg. von Tigo Zeyen und Anne Weber-Ploemacher, mit Fotografien von Joachim Giesel, Niemeyer, Hameln 2006, ISBN 978-3-8271-9251-6 und ISBN 3-8271-9251-X, S. 192f. Hermann Scherer: Die Clubbing-Strategie, in: Hermann Scherer: Wie man Bill Clinton nach Deutschland holt. networking für Fortgeschrittene, Frankfurt/Main; New York: Campus-Verlag, 2006, ISBN 978-3-593-37766-7 und ISBN 3-593-37766-7, S. 92 ff.; online über Google-Bücher

Weblinks

tina-voss.de Tina Voß-Stiftung Simon Benne: Roman von Tina Voß: Von Menschen und Möpsen, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11. September 2014 Sebastian Knoppik: Zeitarbeit: Umstrittener Klebeeffekt. (Seite 1 – Seite 2 – Seite 3) Süddeutsche.de, 17. Mai 2010

Einzelnachweise und Anmerkungen

Kategorie:Unternehmer (Hannover) Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens (am Bande) Kategorie:Arbeitnehmerüberlassung Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Honorarkonsul Kategorie:Person (Norwegen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau