mini|hochkant|Vierfüßiger Feuerbock Die Stammliste des Adelsgeschlechts Büches enthält die in der Wikipedia vertretenen Angehörigen und wichtige Zwischenglieder. Die Ritter von Büches/Buches gehörten im Mittelalter zu den am weitesten verzweigten Adelsfamilien der Wetterau. Schon im Laufe des 13. Jahrhunderts spaltete sich die Familie von Buches in die Linien zu Berstadt und zu Höchst auf, von der sich dann die Linien zu Lindheim, zu Staden und zu Wasserlos abzweigten. Alle Linien führen im Wappen den sogenannten vierfüßigen Feuerbock.
Allgemeines In einer Urkunde vom 14. September 1173 wird ein „Richardus de Buches“ als Zeuge bei einem Rechtsakt genannt. Dieser Richard von Buches gehörte zur Mannschaft der Burg Gelnhausen, stand also in Diensten der staufischen Kaiser.
Im Mai 1268 stifteten die Ritter von Buches und Karben auf ihrem an der Nidder gelegenen Besitz das Zisterzienserinnenkloster zur Hl. Maria in Engelthal.
Im Jahre 1280 ließ Rupert von Buches zu Lindheim eine Kapelle erbauen.
Agnes von Buches vermachte 1301 dem Kloster Engelthal Güter in Büches und Düdelsheim.Carsten Schwöbel: Geschichte der Gemeinde Büches
Johannes von Buches verstarb um 1318 im Kloster Engelthal.
Vor 1346 heiratete Herdan von Buches zu Berstadt die Tochter des Richwin Schelris von Wasserlos. Die beiden begründen eine Linie, die sich Buches von Wasserlos nennt und bis zur Mitte des 16. Jh. besteht. Der hanauische Amtmann in Babenhausen Richwin II. Schelris von Wasserlos ist 1360 mit der Tochter eines Herdan Buches von Berstadt verheiratet.Werner Bernhard Kempf: Leben und Zusammenleben im ehemaligen "Freien Gericht vor dem Berge Welmisheim"2003
In einer Urkunde von 1375 werden Rychwin und Hermann Schelris als Vasallen genannt, letzterer starb ohne männlichen Erben. Die hierdurch apert gewordenen Lehenstücke sind die nehmichen, welche Hanns von Buches zu neuen Mannslehen erhielt.Johann Wilhelm Christian Steiner: Geschichte und Beschreibung der Stadt und Abtei Seligenstadt in der Großherzogl. Hessischen Provinz Starkenburg Aschaffenburg 1820
Die Familien von Bicken, von Buches, von Schwalbach, Küchenmeister, von Schleifras, gründeten und konzentrierten die zwei adeligen Höfe zu Wasserlos, teils aus den Besitzungen der ausgegangenen Schelrisse von Wasserlos, teils aus neuen AkquisitionenJohann Wilhelm Christian Steiner: Geschichte und Topographie des Freigerichts Wilmundsheim vor dem Berge oder Freigerichts Alzenau. Aschaffenburg 1820 S. 166–68.
Lutherus von Buches (auch Büches) war Kanonikus im Dom zu Mainz und von 1354 bis 1359 Probst am Stift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg, er starb am 20. Oktober 1359.August Amrhein: Die Prälaten und Canoniker des ehemaligen Collegiatstifts St. Peter und Alexander zu Aschaffenburg. Würzburg 1882 S. 70
Im Laufe des 16. Jahrhunderts ist die Familie der Ritter von Buches ausgestorben.
Stammliste mini|100px|Wappen Buches zu Berstadt mini|100px|Wappen Buches zu Wasserlos Herdenus von Buches * 1215 GeneaNet - Thomas Zimmermann von Buches
Margareta von Buches zu Seligenstadt * 1335 ⚭ Henne von Faulhaber zu Wächtersbach * um 1330 † nach 1399 S.d. Hans von Faulhaber zu Wächtersbach (1265-) Hochfürstlich Würzburgischer Rath (1305) u.d. Barbara Rehlinger (1275-)
Nach BiedermannJohann Gottfried Biedermann: Geschlechts-Register der Reichs Frey unmittelbaren Ritterschaft Landes zu Francken löblichen Orts Ottenwald Kulmbach 1751 war sie eine von Buches zu Seligenstadt. Diese Linie ist aber sonst nirgends überliefert. Welcher der vier Buches-Linien (Berstadt, Höchst, Lindheim oder Staden) sie tatsächlich entstammt, ist nicht überliefert. Die „von Buches“ waren Ritter und stammen ursprünglich aus dem heutigen Dorf Büches in der Wetterau. Vermutlich war sie eine Enkelin von Hartmann v. Buches und Agnes Groschlag von DieburgGeneaNet - Thomas Zimmermann von Buches (Seligenstadt).
Einzelnachweise
Kategorie:Stammliste Kategorie:Geschichte der Wetterau