Peter Barthelmey (* 1945; † 22. Dezember 2019 in Marburg) war ein deutscher Bundesliga-Handballspieler und -trainer, der auch in der Nationalmannschaft zum Einsatz kam.

Barthelmey wuchs im nordhessischen Fritzlar auf, legte 1964 das Abitur an der dortigen König-Heinrich-Schule ab und begann danach an der Philipps-Universität in Marburg das Studium zum Gymnasiallehrer. Nach Abschluss seines Studiums wurde er Gymnasiallehrer für Englisch und Sport in Marburg, zuletzt ab 1981 als Oberstudienrat.

Barthelmey war sportlich vielseitig begabt und gewann 1964 zusammen mit Jörg Hein und Gernot Friese im Berliner Olympiastadion die deutsche Hochschulmeisterschaft im Mannschafts-Fünfkampf der Leichtathletik.Via Marburg auf den sportlichen Olymp Sein Hauptinteresse galt jedoch dem Handball. Er schloss sich dem TV Hüttenberg an, mit dem er 1972/73 unter Trainer Rudolf Spengler in die damals noch zweigleisige Bundesliga aufstieg.Neben Kapitän Dieter Beckmann gehörten u. a. Horst Spengler, Norbert Bach, Richard Boczkowski, Walter Don, Julius Mohr und Stefan Schicketanz dieser Mannschaft an. (http://www.mittelhessen.de/sport/sportserien/lange-nichts-gehoert-von_artikel,-Schlagwuerfe-statt-Dreher-_arid,7977.html)

Im Verlauf der Saison 1977/78 wurde er als Spielertrainer Nachfolger von Burkhart Prinz beim TSV Jahn Gensungen, den er zum Aufstieg in die Bundesliga führte.Gensunger Handballer feiern größte Erfolge des Vereins (HNA, 7. Mai 2018) Obwohl man ihm zunächst für die folgende Saison das Traineramt angeboten hatte, wurde er noch im Mai 1978, auch für die Mannschaft überraschend, wieder durch Burkhart Prinz ersetzt.Ein Blick zurück: Denkwürdiger Trainerwechsel in Gensungen (HNA, 18. Juni 2018) Zur Spielzeit 1979/80 wurde er, als Nachfolger von Rudolf Spengler, Trainer beim TV Hüttenberg und erreichte mit der Mannschaft Platz vier der Bundesliga. In der nächsten Saison geriet Hüttenberg allerdings in Abstiegsnöte und Barthelmey wurde durch Rudolf Spenglers Sohn Horst Spengler, Kapitän der deutschen Weltmeistermannschaft von 1978, als Spielertrainer ersetzt.

Barthelmey widmete sich in der Folge mehr und mehr dem Tennis, dem seine damalige Ehefrau Inge, geb. Kleinvogel, ebenfalls Gymnasiallehrerin, schon seit ihrer frühen Jugend eng verbunden war.Inge Barthelmey, lange Jahre auch Präsidentin des TC Marburg 1912, errang noch bis in die Altersklasse D65 mehrfach in Mannschafts- und Doppelwettbewerben bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften Medaillenränge. Er verstarb nach langer, schwerer Krankheit am 22. Dezember 2019 in Marburg.https://esg-gensungen-felsberg.de/trauer-um-peter-barthelmey/ Trauer um Peter Barthelmeyhttps://www.dhb.de/de/redaktionsbaum/verband/ex-nationalspieler-peter-barthelmey---spielertrainer-der-gensunger-aufstiegsmannschaft-74-jaehrig-gestorben/

Fußnoten

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