mini|Michael Gitlin 1980
Michael Gitlin (* 23. April 1943 in Kapstadt, Südafrika) ist ein südafrikanisch-israelisch-amerikanischer Bildhauer, der in New York arbeitet und lebt.Michael Gitlin, abgerufen am 16. September 2014 (englisch) .
Leben und Werk Michael Gitlins Familie emigrierte von Südafrika nach Israel, als er fünf Jahre alt war. Gitlin studierte bis 1967 Englische Literatur und Kunstgeschichte an der Hebrew University of Jerusalem und der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem.
1970 zog Gitlin nach New York und schloss 1972 am Pratt Institute sein Studium mit dem Master ab.
Bildhauerei lehrte er an der Parsons The New School for Design, der Columbia University in New York, der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und der University of California, Davis.
Gitlin gehört zu den Post-Minimalisten, wie Gordon Matta-Clark, Benni Efrat, Joel Shapiro, Joshua Neustein, Robert Grosvenor, Nahum Tevet und Ulrich Rückriem, die in Manhattan und Europa in den frühen 1970ern gewirkt haben.
mini|Skulptur von Michael Gitlin (ca. 1975), Cortenstahl, im Lantz’schen Park, Düsseldorf-Lohausen Er arbeitet dreidimensional. Anfangs mit Papier, dann mit Holz. Viele seiner Skulpturen werden an der Wand hängend präsentiert. In den letzten Jahren werden zunehmend andere Materialien verwendet, wie Stahlwolle, Kupferdraht, Schaumstoff, Elastan.
Zeichnungen sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtwerks von Michael Gitlin.petach tikva museum of artː abgerufen am 16. September 2014 (englisch)
Ausstellungen (Auswahl) 1977 stellte Gitlin sowohl im Israel-Museum als auch auf der documenta 6 in Kassel aus. Er wurde von der Galerie Schmela in Düsseldorf vertreten. Das Stedelijk Museum in Amsterdam und das Solomon R. Guggenheim Museum in New York kauften Werke an.
Er hatte Einzelausstellungen im Israel Museum, Jerusalem (1977); Kunstverein Ingolstadt (1980); Exit Art, New York (1985); Kunstraum München (1986); Bonner Kunstverein (1988); Kunsthalle Mannheim (1989) und im Museum van Hedendaagse Kunst Antwerpen (1991).
Auszeichnungen 1984: National Endowment for the Arts Stipendium für Skulptur 1987: Guggenheim-Stipendium für Skulptur und Zeichnung 1989: Sandberg Preis des Israel Museums 1988: Augustus-Saint-Gaudens-Stipendium 1991: Preis der Pollock-Krasner Foundation 2005: New York Foundation for the Arts FellowshipN&N Arman Gallery: abgerufen am 16. September 2014 (englisch)
Weblinks Website Michael Gitlin
Einzelnachweise
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