mini|hochkant|Steve Ittershagen, 2016
Steve Johannes Ittershagen (* 27. November 1976 in Freiberg) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Werdegang Ittershagen erlangte 1996 das Abitur und 2004 den Magister Artium für Politikwissenschaft und Geschichte an der TU Dresden. Von 1999 bis 2001 arbeitete er für das Sächsische Staatsministerium des Innern. Anschließend war er bis 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Bundestag. Seit 2005 war er als Abteilungsleiter Personal/Organisation für die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH tätig.Stadtrat (2009-2014) & Stadtverwaltung, S. 20 freiberg.de. Abgerufen am 19. September 2014.
Ittershagen trat 1994 in die Junge Union Sachsen-Niederschlesien ein. 1995 wurde er Mitglied der CDU. 2009 erlangte er einen Sitz im Stadtrat von Freiberg und wurde stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion. 2014 wurde er erneut zum Freiberger Stadtrat gewählt.Stadtratswahl 2014, Sitzzuteilung nach Parteien/Wählervereinigungen freiberg.de. Abgerufen am 19. September 2014. Seit 2012 ist er Ortsvorsteher des Ortsteils Zug. pressemeldung-sachsen.de. Abgerufen am 19. September 2014.
Bei der Landtagswahl in Sachsen 2014 gewann Ittershagen mit 42,2 Prozent der abgegebenen Direktstimmen das Direktmandat im Wahlkreis Mittelsachsen 2. wahl.tagesschau.de. Abgerufen am 19. September 2014. Er war Mitglied in den Ausschüssen Schule und Sport, für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien sowie Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss. Zudem war Ittershagen Mitglied im Fraktionsvorstand sowie neben den sich aus den Ausschüssen ergebenen Arbeitskreisen im Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
Bei den Landtagswahlen 2019 unterlag er dem AfD-Direktkandidaten Rolf Weigand und gehörte dem Landtag somit anschließend nicht mehr an.
Ittershagen gehört zu den CDU-Politikern, die den Beschluss der Bundes-CDU gegen jegliche Formen der Zusammenarbeit mit der AfD kritisiert haben.Landtagswahlen: Die CDU und der Maaßen-Effekt. www.welt.de, 8. September 2019
Bei der Freiberger Oberbürgermeisterwahl 2025 erreichte er im ersten Wahlgang mit 20,1 % der Stimmen den vierten Platz und gab bekannt, auf eine erneute Kandidatur für den zweiten Wahlgang zu verzichten. Wegen eines Formfehlers wurde der Rückzug des Wahlvorschlags nicht wirksam.Kandidat wider Willen fürs OB-Amt in Freiberg: Steve Ittershagen muss antreten, Freie Presse, 6. Oktober 2025 Im zweiten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl erreichte Ittershagen 10 Prozent der Stimmen und belegte damit den letzten Platz.
Die Wahl des erfolgreichen Mitbewerbers wurde anschließend angefochten; auch in diesem Verfahren wurde erneut ein Formfehler festgestellt.
Seit 2021 ist er Geschäftsführer des Vereins Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.
Im Februar 2026 berichtete Ittershagen im Freiberger Stadtrat über den Stand der Planung eines Welterbe-Besucherzentrums. Die von Stadt und Welterbe-Verein verfolgen bis zur Fertigstellung des Besucherzentrums eine dezentrale Lösung unter Einbindung verschiedener Partner.
Weblinks
Eigene Webseite Webseite bei der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
Einzelnachweise
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