mini|Larsito Larsito (* in Berlin als Lars Barragán De Luyz) ist ein deutscher Musiker, Songwriter und Produzent. Er wurde als Mitglied der Band Culcha Candela bekannt. In: SWR3 Poplexikon, abgerufen am 30. August 2014. 2014 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum.Larsito: "Für die richtige Frau würde ich mein Leben aufgeben". In: Abendzeitung, 23. Mai 2014, abgerufen am 15. August 2014. Außerdem tritt er gemeinsam mit DJ Fiks unter dem Pseudonym Mata Mosca auf.Mata Mosca. DJ Fiks, abgerufen am 30. August 2014. Er singt in deutscher, spanischer und englischer Sprache.
Leben Er wurde in den 1980er Jahren in Berlin als Sohn eines kolumbianischen Musikers und einer deutschen Erzieherin geboren und er wuchs in Schöneberg auf.Daniel Eisfeld: In: Prinz Stuttgart, 23. Mai 2014, abgerufen am 30. August 2014. Sein Vater war als Perkussionist tätig und führte ihn an die lateinamerikanische Musik heran. Guerilla Entertainment, abgerufen am 30. August 2014. Während der Schulzeit verbrachte er ein Jahr in den Vereinigten Staaten. Dort und in Deutschland war er Mitglied verschiedener Soul- und Jazz-Bands. Er wurde als Mitglied von Culcha Candela bekannt, wo er als Sänger, Perkussionist, Songwriter und Co-Produzent mitwirkte. Ampya, abgerufen am 30. August 2014. Als einziges der Mitglieder sang und rappte er in allen Sprachen der Band, deutsch, englisch und spanisch. Insgesamt verkaufte die Formation über zwei Millionen Tonträger und wurden unter anderem mehrfach mit Goldenen Schallplatten und Platin ausgezeichnet.Kathrin Stangl: "Die karibische Musik ist in mir". In: Welt kompakt, Nr. 98, 22. Mai 2014, S. 9. mini|Larsito
2012 folgte eine kreative Pause, später trennte er sich von Culcha Candela. Er produzierte ein Soloalbum, für das er unter anderem nach Kolumbien und Kuba reiste, wo er mit Amadito Valdés des Buena Vista Social Club das Stück Zu groß einspielte.Andrej Sokolow: Larsito probiert es solo. In: Schwäbische Zeitung, 22. Juli 2014, S. 4. Die Sängerin Totó la Momposina, die bereits seinen Vater auf einer Tournee begleitet hatte, wirkte an Unter diesen Wolken mit.Latin von der Spree. In: Reutlinger General-Anzeiger, 19. Juli 2014. Das Album erschien im Mai 2014 unter dem Titel Etwas bleibt bei Jive Germany, In: Echo, 24. Juni 2014. Kritiker beschrieben es als „Mischung aus Sommerstimmung, Melancholie und eingängigen Melodien“.Deutsch-karibische Sommerstimmung. In: Freies Wort, 26. Juli 2014, S. 17. Die Stimmung sei authentisch und würde karibisches Flair vermitteln, musikalisch habe das Album viel zu bieten.Matthias Köppinghoff: In: NDR2, abgerufen am 30. August 2014. Während Melodie und Gesang im Refrain positiv beurteilt wurden,Jochen Moseberg: In: NDR2, 26. Juli 2014, abgerufen am 30. August 2014. kritisierten andere die „dumpfe Aneinanderreihung von Schlagworten“.Dani Fromm: Etwas Bleibt. In: laut.de, abgerufen am 30. August 2014. Rein textlich übe sich der Künstler in Zurückhaltung.Max Trompeter: In: Web.de, 24. Mai 2014, abgerufen am 30. August 2014. Im Mai 2014 erschien mit Unter diesen Wolken seine erste Solo-Single, im August 2014 folgte Magnet mit Einflüssen von Electronica.Larsito präsentiert seinen Song Magnet. In: mix1.de Musikportal, 29. August 2014, abgerufen am 30. August 2014.
Diskografie
Studioalben Etwas bleibt (2014)
Lieder Unter diesen Wolken (2014) Magnet (2014) Am Leben (2016) Si es amor (2018; mit Mandy Capristo) Temperatura (2019) Catalina (2019) Volle Energie (2021; mit Alexx Berlin)
Weblinks
Larsito über Rhythm is Life (Video der Deutschen Welle auf Vimeo)
Quellen
Kategorie:Popmusiker Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Pseudonym Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann