mini|St. Apollonia (Großhau), Westseite mini|Innenraum mit Blick zum Altar mini|Kirchenschiff mit Blick zur Orgelempore Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Apollonia steht im Ortsteil Großhau der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen).

Geschichte Erstmals erwähnt wurde die Kirche im Jahre 1734. Damals gehörte der Ort als Filialkirche zur Pfarre Bergstein. 1804 wurde Großhau eigene Pfarre.

Nach einem Blitzeinschlag im Jahre 1857 wurde 1862 die Kirche zum zweiten Mal neu aufgebaut.

Die Pfarrkirche ist der hl. Apollonia geweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Kirche neu gebaut werden, da sie bei den Schlachten im Hürtgenwald völlig zerstört worden war. In der heutigen Kirche hat der Turmhahn, der nach dem Krieg aus dem Schutt geboren worden war, seinen Platz bekommen. Seine Durchschüsse von Infanteriemunition und von Granatsplittern sind heute noch sichtbar. Bis 1950 entstand nach Plänen von Architekt Hartmann das heutige Kirchengebäude. Es wurde am 27. Juli 1952 geweiht. 1971 erfolgte eine Erweiterung der Sakristei mit angebautem Aufenthaltsraum für Schüler, die mit dem Fahrzeug zum Unterricht gebracht wurden; Entwurf Architekt Lutz Tappert, Düren. Anschließend wurde die Kirche renoviert und umgestaltet und am 15. April 1978 wurde der neue Altar geweiht.

Glocken Quelle: Jachtmann: Glockenmusik in der Region DürenNorbert Jachtmann: Glockenmusik in der Region Düren, S. 126 Nr.  Name   Durchmesser(mm) Masse(kg, ca.) Schlagton(HT-1/16) Gießer  Gussjahr  Sonstiges  1 – 840 340 a' +5 Johan Albert Bellermann, Königsberg (Preußen) 1796 Leihglocke aus der Kirche Heilige Drei Könige, Groß Köllen in Ostpreußen (heute Kolno) 2 – 800 300 h' -2 Werner Hüesker; Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1925 – 3 – 700 212 e" +-0 – 15. Jh. Leihglocke aus der Kirche St. Trinitatis, Distelwitz (Niederschlesien) (polnisch: Dziesławice) 4 – 580 115 f" +5 – – –

Pfarrer Folgende Priester wirkten bislang als Pfarrer an St. Apollonia:Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. 3. Ausgabe. Aachen 1994, S. 398. –1851: Balthasar HerbertzErzbischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch der Erzdiözese Köln. Band 6, Köln 1850, S. 30. 1851–1856: Wilhelm Heinrich RulandErzbischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch der Erzdiözese Köln. Band 7, Köln 1854, S. 60. 1856–1865: Johann Gerhard WeberErzbischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch der Erzdiözese Köln. Band 9, Köln 1860, S. 82. 1865–1887: Servatius Philipp JacobiErzbischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch der Erzdiözese Köln. Band 14, Köln 1878, S. 64. 1887–1895: Friedrich GimkenErzbischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch der Erzdiözese Köln. Band 16, Köln 1892, S. 75.Erzbischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch der Erzdiözese Köln. Band 15, Köln 1888, S. 85. 1895–1898: Anton Joseph Hubert Schmelcher 1898–?: Adam SchumacherErzbischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch der Erzdiözese Köln. Band 21, Köln 1911, S. 100. 1926–1941: Heinrich Beines 1942–1969: Josef Esser 1970–1984: Johannes Weber 1984–1987: Karlheinz Alders 1988–2017: Georg Neuenhofer 2017–2023: Axel Lautenschläger Seit 2024: Josef Wolff

Weblinks

Infos zur Kirche Die Kirche auf www.dueren.city-map.de

Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude in Hürtgenwald Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Aachen Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren Grosshau Kategorie:Pastoraler Raum Kreuzau/Hürtgenwald/Heimbach/Nideggen