Das Schilling-Glocken-Werkverzeichnis gibt eine Übersicht über die von der Glockengießer-Familie Schilling in Apolda gefertigten Glocken. Das Verzeichnis beruht auf entsprechenden Dokumenten des Schillingschen FamilienarchivsS. 73 in: Margarete Schilling: Glocken - Grafiken und Aquarelle von Anneliese Jährling. Gewidmet dem Glockengießer Franz Schilling. Apolda 2006, ISBN 3-86611-164-9 und wurde von Margarete Schilling veröffentlicht.
Seit 1826 wurden mehr als 17.000 Bronzeglocken in Apolda gegossen und tausende Hartgussglocken aus Apolda, Morgenröthe-Rautenkranz und Bockenem geliefert. Die folgende Übersicht zeigt die zeitliche Zuordnung zu den jeweiligen Firmenchefs: Carl Friedrich Gottlob Ulrich (1826–1849) und Carl Friedrich Ulrich jun. (1849–1861): 768 Glocken Richard Emil Ulrich (1862–1878) gemeinsam mit Franz Schilling (1877–1878): 492 Glocken Franz Schilling (1878–1910): 5.485 Glocken Otto Schilling (1911–1939), Friedrich Schilling (1911–1928)1915–1918 kein Glocken-Guss und Franz August Schilling (1927–1939): 7.212 Glocken Franz August Schilling (1946–1969) mit Franz Peter Schilling (1954–1969): 1.755 Glocken Franz Peter Schilling (gemeinsam mit Margarete Schilling, 1970–1985): rund 2.200 Glocken mini|Glockenhaus Nauendorf mini|Lutherkirche Apolda In dieser Aufzählung sind folgende Glockenspiele und Carillons enthalten (geordnet nach Jahr der Entstehung mit Angaben zu Ort, Tonfolge, Glocken-Anzahl und Gewicht):
Siehe auch Glockengießer-Familie Schilling Glockengießerei Schilling (Heidelberg) Schilling-Glocken ab 3000 kg Glockengießerei in Apolda Liste von Glocken im Landkreis Weimarer Land und in Weimar
Einzelnachweise
Kategorie:Glocke