Ecklham ist eine Ortslage im Innviertel von Oberösterreich wie auch Ortschaft der Gemeinde Pramet im Bezirk Ried. Teile gehören auch zur Gemeinde Schildorn, heißen dort aber heute Aigen.
Geographie Die Ortslage befindet sich etwa sieben Kilometer südlich von Ried im Innkreis, am Nordrand des Hausruck-und-Kobernaußerwald-Zuges zum Innviertler Hügelland (südliches Innviertel). Sie liegt an der Oberach, einem Nebenfluss der Antiesen bei Ried, an der Landesstraße Schildorner Straße (L1069), dort wo diese über die Oberach setzt, direkt zwischen den Orten Pramet und Schildorn (Straßen-km 0,7). Der Ort liegt auf um Höhe. Bei der Brücke mündet der Kronawittbach, der hier südwärts die Gemeindegrenze bildet.
Die Prameter Ortschaft Ecklham, rechts der Oberach, umfasst nur zwei Gehöfte (Hnr. Ecklham 2 und 3) mit unter zehn Einwohnern, und ist durch die neueren Ansiedlungen an der Straße (beim Schuhwerk Hartjes)1976 von Neuhofen hierher übersiedelt, ursprünglich in Ried; vergl. , hartjes.at mit dem Ort Pramet verwachsen.
Der Großteil der Ortslage, etwa 15 Häuser, liegt auf Schildorner Gemeindegebiet, und heißt nicht mehr Ecklham, sondern Aigen. , Broschüre, Version vom 1. Juli 2008, insb. Tabelle Haushaltsverzeichnis sortiert nach alten Adressen: Ecklham, S. 37 f (pdf, schildorn.at, abgerufen am 3. September 2014).
Geschichte
Der bairische -ham-Name des Frühmittelalters : Römerzeit, bayerische Kultivierung und Besiedelung, schildorn.at steht wohl zu einem Personennamen Ekkilo (Eggilo, vielleicht als Kurzform zu Ekkehard oder ähnlichem; ‚Schwert‘) oder Aggilo.;ein Rodungsname eck kommt nicht in Frage, diese datieren hier ins Hochmittelalter, als die Gegend nördlich des Kobernaußerwaldes gerodet wurde, und das Wort steht hierorts als Nachsilbe, und nicht in Talungen, sondern charakteristisch an Kuppen; vergl. Er erscheint 1470 als Ekhelheim, 1557 als Agklheim, 1558 als Eckhlhaim.
Bis 1779 war die Gegend bayrisch (damals Innbaiern), und bis 1783 (Gründung des Bistums Linz) gehörte sie zum Bistum Passau, bis 1784 zur Pfarre Waldzell. Noch im Franzisceischen Kataster (um 1830) wird der Ort im Prameter Teil als Eckelham, im Schildorner Teil als Eklham geführt.Urmappe (als Layer online bei DORIS diverse Kartenthemen, etwa Erste Landesaufnahmen, Urmappe quality insb. Kulturatlas). Das umfasste drei Gehöfte rechts (Hanselbauer, die Hnr. 1 ist abgekommen), respektive zwei links der Oberach, sowie dort einige Kleinhäusler – Pramet und Schildorn waren lange durch eine gemeinsame Pfarre verbunden, und bis 1884 auch als politische Gemeinde vereint.
Seit der Adressreform der Gemeinde Schildorn 1. Juli 2008 firmieren letztere endgültig als Aigen, wie die Ortslage auch schon früher genannt wurde (zuletzt 19 Adressen, die Urhöfe heute Hnr. 12 und 22).Volkszählung 2001: 43 Einwohner, 15 Gebäude; siehe Volkszählung vom 15. Mai 2001 – Einwohner nach Ortschaften, Registerzählung vom 31.10.2011 – Einwohner nach Ortschaften (beide pdf, abgerufen am 3. September 2014) und Ortsverzeichnis, Band Oberösterreich, alte Ausgaben, alle Statistik Austria.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Bezirk Ried Kategorie:Pramet Kategorie:Geographie (Schildorn) Kategorie:Innviertler Hügelland Kategorie:Hausruck und Kobernaußerwald