mini|Max Hubacher (2021) Max Hubacher (* 1. Oktober 1993 in Bern) ist ein Schweizer Schauspieler.
Leben und Ausbildung Max Hubacher trat im Alter von sieben Jahren in einem Kindertheater im Berner Stadtteil Breitenrain auf. Mit dreizehn Jahren war er in Robert Walsers Liebestraum im Schauspielhaus Zürich zu sehen. Im Sommer 2012 schloss er die Schule mit der Matura ab.«Verdingbub» hat die Matura. In: blick.ch vom 10. Juli 2012. Abgerufen am 28. August 2021. Von 2014 bis 2018 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.Magdalena Schindler: Kunst-Stafette #23: Max Hubacher. In: journal-b.ch vom 21. Oktober 2014. Abgerufen am 28. August 2021., abgerufen am 8. April 2025. Seit 2018 pendelt Hubacher zwischen Bern und Berlin.
Schauspielkarriere Sein Debüt als Filmschauspieler gab Hubacher 2010 in Michael Schaerers Filmdrama Stationspiraten, wo er einen krebskranken Jungen spielte. Einem breiteren Publikum wurde er 2011 durch die Titelrolle in dem von Markus Imboden inszenierten Filmdrama Der Verdingbub bekannt.. In: Coopzeitung. 8. März 2017, abgerufen am 28. August 2021 (Interview 2011). 2013 folgten Auftritte im Schweizer Tatort Schmutziger Donnerstag und eine Nebenrolle in Nachtzug nach Lissabon.
Im Kinofilm Der Hauptmann von 2017 spielte Hubacher die Hauptrolle des Willi Herold. Der Film kam im Juli 2018 auch in die US-Kinos. In Stefan Jägers Monte Verità – Der Rausch der Freiheit, einer schweizerisch-deutsch-österreichischen Grossproduktion (Kinostart im August 2021), spielt Hubacher den Psychoanalytiker und Freud-Schüler Otto Gross (1877–1920), der in der legendären Künstlerkolonie bei Ascona TI von seiner Kokain- und Morphiumsucht loskommen wollte.Max Hubacher spielt in «Monte Verità» einen Psychoanalytiker, der von seiner Kokainsucht loskommen will – «Ich möchte nie in einer auswegslosen Ekstase sein». In: blick.ch. 26. August 2021, abgerufen am 28. August 2021. Kai Wessel besetzte ihn 2022 in seinem Fernsehdrama Ramstein – Das durchstoßene Herz in der Hauptrolle des jungen Robert Müller, der bei dem Flugtagunglück von Ramstein 1988 seine Familie verliert. Ebenfalls 2022 spielte er eine weitere Hauptrolle als Berliner Karl in dem Liebesfilm Sachertorte, der am Hauptbahnhof sich in eine Österreicherin verliebt, aber ihre Handynummer verliert.
Filmografie
Auszeichnungen 2012: Schweizer Filmpreis («bester Darsteller») für Der Verdingbub 2018: Schweizer Filmpreis («bester Darsteller») für Mario 2018: Bayerischer Filmpreis («bester Nachwuchsdarsteller») für Der Hauptmann 2023: Romy in der Kategorie Entdeckung männlich
Weblinks
Max Hubacher bei der Agentur Players «Verdingbub» Max Hubacher: «Ich darf an Berlinale nichts vermasseln» Aargauer Zeitung, Interview mit Max Hubacher vom 8. Februar 2012 (inkl. Filmausschnitt «Der Verdingbub»)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Person (Bern) Kategorie:Träger des Schweizer Filmpreises Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1993 Kategorie:Mann Kategorie:Romy-Preisträger