Matsudo (, -shi) ist eine Großstadt nordöstlich von Tokio in der Präfektur Chiba, auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie Matsudo liegt nördlich von Funabashi, östlich von Misato, südlich von Nagareyama und nordöstlich von Tokio.

Die Stadt hat zwei größere Flüsse, Edo und Tone.

Geschichte In der Edo-Zeit war Matsudo ein wichtiger Flusshafen und eine Poststation an der Überlandstraße Mito Kaidō. Seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es Metallindustrie und Maschinenbau. Die Stadt ist zudem zum Wohnort für Pendler nach Tokio geworden.

Matsudo erhielt am 1. April 1943 Stadtrecht.

Verkehr Zug: JR Musashino-Linie, nach Funabashi, Saitama und Fuchu JR Jōban-Linie, nach Ueno oder Sendai Straße: Nationalstraße 6 nach Tōkyō oder Sendai Nationalstraße 298,464

Wirtschaft Wirtschaftlich bedeutsam sind unter anderem Nahrungsmittelherstellung, Textilindustrie und Konstruktionsfirmen.

Söhne und Töchter der Stadt Mariya Abe (* 1999), Biathletin Ginji Aki (* 1994), Fußballspieler Chika Hirao (* 1996), Fußballspielerin Kazuki Itō (* 1987), Fußballspieler Hiroshi Kamiya (* 1975), Synchronsprecher Hideki Konno (* 1965), Spieleentwickler Sebastian Masuda (* 1970), Künstler und Artdirektor Rachid Muratake (* 2002), Hürdenläufer Haruko Obokata (* 1983), Stammzellbiologin Yūki Ōhashi (* 1996), Fußballspieler Saki Ueno (* 1994), Fußballspielerin Yūji Unozawa (* 1983), Fußballspieler Hideaki Wakui (* 1986), Baseballspieler Naoko Yamazaki (* 1970), zweite japanische Astronautin Tsutomu Yamazaki (* 1936), Schauspieler Arata Yoshida (* 2000), Fußballspieler

Angrenzende Städte und Gemeinden Kashiwa Ichikawa Kamagaya Nagareyama Tokio: Stadtbezirk Katsushika Misato

Städtepartnerschaften Box Hill, Australien, seit 1971 Kurayoshi, Japan, seit 2004

Literatur S. Noma (Hrsg.): Matsudo. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 934.

Weblinks

Kategorie:Ort in der Präfektur Chiba