Saint-Hippolyte-du-Fort (okzitanisch: Sant Ipolit del Fòrt) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Gard in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Le Vigan und zum Kanton Le Vigan.
Geographie Saint-Hippolyte-du-Fort liegt in den Cevennen am Fluss Vidourle, in den hier die Argentesse mündet. Umgeben wird Saint-Hippolyte-du-Fort von den Nachbargemeinden Cros im Norden, Monoblet im Norden und Nordosten, Conqueyrac im Osten und Südosten, Pompignan im Süden, Montoulieu im Südwesten sowie La Cadière-et-Cambo im Westen und Nordwesten.
Durch die Gemeinde führen die frühere Route nationale 99 und 582.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017Einwohner 3325 3547 3461 3400 3515 3391 3650 3939
Geschichte Im Zweiten Weltkrieg war der Ort vorübergehend Hauptquartier der 9. SS-Panzer-Division „Hohenstaufen“. Beim Rückzug der deutschen Truppen aus dem Süden Frankreichs kam es am 25. August 1944 zu schweren Angriffen auf die Marschkolonnen durch die Résistance. Auf deutscher Seite gab es erhebliche Materialverluste und 400–500 Tote, auf französischer Seite sind u. a. zwei Personen aus dem Ort ums Leben gekommen, denen ein Gedenkstein gewidmet ist.http://www.denkmalprojekt.org/2017/vl-kampfgeschwader-100-a-f_wk2.html Verlustlisten KG 100
Sehenswürdigkeiten Dolmen von Rascassols, Megalithanlage aus der Jungsteinzeit bzw. frühen Bronzezeit, seit 1990 Monument historique Kirche Saint-Hippolyte, Ende des 17. Jahrhunderts Protestantische Kirche, im neoklassizistischen Stil errichtet Belfried Saint-Jean-Turm und Rest der Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert (1688 von François Ferry erbaut) Kasernen aus dem Jahre 1885 Haus Dugas mit dem Nachlass der evangelisch-reformierten Kirche
Persönlichkeiten
Félix Bonfils (1831–1885), Fotograf in Beirut Alphonse Combes (1854–1907), Chemiker Ulysse Pastre (1864–1930), Politiker und Lehrer
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Weinbauort in Frankreich