mini|Birte Schnöink (2026) Birte Schnöink (* 1984 in Bremen) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben Birte Schnöink studierte von 2006 bis 2010 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, abgerufen am 14. Januar 2022 und trat schon während dieser Zeit bei den Salzburger Festspielen und an der Berliner Schaubühne auf. Seit der Spielzeit 2009/2010 und bis 2019 war sie festes Ensemblemitglied am Hamburger Thalia Theater. Dort arbeitete sie unter anderem mit den Regisseuren Jette Steckel, Bastian Kraft, Stefan Pucher, Johan Simons und Leander Haußmann zusammen. 2014 erhielt sie den Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler an den Hamburger Bühnen.
Ihre erste Hauptrolle bei einem Langfilm hatte Schnöink in Amour Fou von Jessica Hausner, der 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Reihe Un Certain Regard zu sehen war. Ihre Darstellung von Henriette Vogel in Amour Fou brachte ihr eine Nominierung für den österreichischen Filmpreis 2015 als beste Darstellerin ein. Bei dem auf der Berlinale 2019 uraufgeführten Kinospielfilm Die Einzelteile der Liebe von Miriam Bliese spielte sie neben Ole Lagerpusch eine der beiden Hauptrollen.
Theater (Auswahl) Salzburger Festspiele 2008: Verbrechen und Strafe von Fjodor Dostojewski, Rolle: Sonja – Regie: Andrea Breth
Schaubühne Berlin 2008: Die Räuber von Friedrich Schiller, Rolle: Amalia – Regie: Lars Eidinger
Thalia Theater Hamburg 2010: Hamlet von William Shakespeare, Rolle: Ophelia – Regie: Luk Perceval 2012: Fuck your ego! von Anton Makarenko – Regie: Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper 2012: Der zerbrochne Krug von Heinrich von Kleist, Rolle: Eve – Regie: Bastian Kraft 2012: Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare, Rolle: Hermia – Regie: Stefan Pucher 2014: Die Möwe von Anton Tschechow, Rolle: Nina – Regie: Leander Haußmann 2014: Die Tragödie von Romeo und Julia von William Shakespeare, Rolle: Julia – Regie: Jette Steckel 2015: Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist, Rolle: Käthchen – Regie: Bastian Kraft 2015: Die Stunde da wir nichts voneinander wußten von Peter Handke – Regie: Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper 2015: Kasimir und Karoline – Glauben Lieben Hoffen von Ödön von Horváth, Rolle: Elisabeth – Regie: Jette Steckel 2016: Kaspar Häuser Meer von Felicia Zeller, Rolle: Anika – Regie: Friederike Harmstorf 2016: Nathan die Weise nach Gotthold Ephraim Lessing – Regie: Leonie Böhm 2016: Der Schimmelreiter von Theodor Storm, Rolle: Elke – Regie: Johan Simons 2017: Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf – Regie: Marie Rosa Tietjen 2019: Vor dem Fest von Saša Stanišić – Regie: Charlotte Sprenger
Filmografie (Auswahl) 2011: Die verlorene Zeit – Regie: Anna Justice 2012: Lore – Regie: Cate Shortland 2012: Komm hinters Licht (Kurzspielfilm) – Regie: Judith Beuth 2014: Amour Fou (Kinospielfilm) – Regie: Jessica Hausner 2016: Am Ende ist man tot – Regie: Daniel Lommatzsch 2017: Großstadtrevier (Fernsehserie, Folge Der einsamste Wal der Welt) – Regie: Jan Ruzicka 2019: Die Einzelteile der Liebe – Regie: Miriam Bliese 2020: Altes Land (Fernsehfilm) 2021: Das Mädchen und die Spinne 2022: Das Mädchen mit den goldenen Händen 2026: Meine Frau weint
Hörspiele (Auswahl) 2018: Sabine Stein: Sumatra – Regie: Roman Neumann (NDR) 2021: Teresa Dopler: Unsere blauen Augen (Neue) – Regie: Stefan Kanis (MDR)
Hörbücher (Auswahl) 2017: John Green: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken, Hörbuch Hamburg, ISBN 978-3-86742-397-7 2020: Christina Henry: Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland, Random House Audio, ISBN 978-3-8371-5187-9 (Hörbuch-Download) 2020: Christina Henry: Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin, Random House Audio, ISBN 978-3-8371-5418-4 (Hörbuch-Download) 2020: Christina Henry: Die Chroniken von Alice – Dunkelheit im Spiegelland, Random House Audio, ISBN 978-3-8371-5600-3 (Hörbuch-Download) 2023: Kiran Milwood Hargrave: Julia und der Hai, Sauerländer audio, ISBN 978-3-8398-4419-9
Auszeichnungen 2014: Boy-Gobert-Preis der Körber-Stiftung 2015: Nominierung für den österreichischen Filmpreis 2015 als beste weibliche Darstellerin für Amour Fou 2016: Deutscher Hörspielpreis der ARD – beste schauspielerische Leistung für das Hörspiel Draußen unter freiem Himmel – Manifest 49 von FALKNER (WDR)
Weblinks
Birte Schnöink beim Thalia Theater Hamburg
Birte Schnöink bei Sandra Rudorff Künstleragentur
Einzelnachweise
Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau