350px|Bei einem Erdbeben in Haiti sterben über 220.000 Menschen.Bei einem Erdbeben in Haiti sterben etwa 220.000 Menschen und 1,3 Mio. Menschen werden obdachlos.160px|Die Explosion einer Bohrinsel im Golf von Mexiko führt zur schlimmsten Ölkatastrophe der RegionDie Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko führt zur schlimmsten Ölkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten.160px|Die Aschewolke nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island führt zu Stilllegungen des europäischen Luftverkehrs.Die Aschewolke nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island führt zu Stilllegungen des europäischen Luftverkehrs.160px|Christian Wulff wird nach dem Rücktritt Horst Köhlers zum neuen deutschen Bundespräsidenten gewählt.Christian Wulff wird nach dem Rücktritt Horst Köhlers zum neuen deutschen Bundespräsidenten gewählt.160px|Bei einem Gedränge im Zugangsbereich der Loveparade in Duisburg sterben 21 Menschen und mindestens 652 werden verletzt.Bei einem Gedränge im Zugangsbereich der Loveparade in Duisburg sterben 21 Menschen und über 500 werden verletzt. 160px|Über 14 Millionen Menschen sind von schweren Überschwemmungen in Pakistan betroffen.Über 14 Millionen Menschen werden von schweren Überschwemmungen in Pakistan betroffen. 160px|Die Rettung von 33 Bergleuten nach einem Grubenunglück geht als Wunder von Chile weltweit durch die Presse.Die Rettung von 33 Bergleuten nach einem Grubenunglück geht als Wunder von Chile weltweit durch die Presse.
Das Jahr 2010 war geprägt von einem Erdbeben in Haiti, bei dem etwa 220.000 Menschen starben und 1,3 Mio. Menschen obdachlos wurden. Für die Vereinigten Staaten wurde die Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko zur schlimmsten Ölkatastrophe in ihrer Geschichte. In Deutschland starben bei einem Gedränge im Zugangsbereich der Loveparade in Duisburg 21 Menschen und mindestens 652 wurden verletzt.. lg-duisburg.nrw.de, 12. Dezember 2017, Seite 2. Lena Meyer-Landrut gewann den Eurovision Song Contest in Oslo, was für Deutschland der zweite Sieg des Wettbewerbs war.
Ereignisse Politik und Weltgeschehen Januar
1. Januar: Die EU-Ratspräsidentschaft geht an Spanien über. 1. Januar: Doris Leuthard wird neue Bundespräsidentin der Schweiz 19. Januar: Bei einer Nachwahl zum US-Senat in Massachusetts wird der Republikaner Scott Brown zum Nachfolger des im Sommer 2009 verstorbenen demokratischen Senators Ted Kennedy gewählt. Damit verlieren die Demokraten die 60-Stimmen-Mehrheit im Senat. 26. Januar: Mahinda Rajapaksa, der amtierende Präsident von Sri Lanka, wird mit 57,9 % der Wählerstimmen im Amt bestätigt. Sein Herausforderer Sarath Fonseka wird am 8. Februar unter Hausarrest gestellt. 28. Januar: In Dhaka werden fünf an der Ermordung des Staatspräsidenten Mujibur Rahman und seiner Familie im August 1975 beteiligte Militärangehörige durch den Strang hingerichtet. 31. Januar: Der malawische Präsident Bingu wa Mutharika wird für ein Jahr zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt. Gleichzeitig nimmt die Afrikanische Union eine neue Flagge an.
Februar
3. Februar: Die Europäische Kommission stellt den Haushalt Griechenlands unter EU-Kontrolle; bis 2012 muss das Land seine Neuverschuldung unter die Marke der EU-Konvergenzkriterien von drei Prozent des Bruttoinlandproduktes drücken.
mini|150px|Wiktor Janukowytsch
7. Februar: Bei den Stichwahlen zum Präsidenten der Ukraine geht Wiktor Janukowytsch als Sieger hervor. 9. Februar: Das Europäische Parlament bestätigt die neue Kommission unter Präsident José Manuel Durão Barroso. 9. Februar: das deutsche Bundesverfassungsgericht verkündet sein Urteil über die sog. Hartz-4-Gesetze und erklärt insbesondere das Zustandekommen der Regelsätze für verfassungswidrig. 10. Februar: In Nigeria übernimmt Vizepräsident Goodluck Jonathan die Präsidentschaft für den todkranken und im Ausland behandelten Umaru Yar’Adua. 11. Februar: Das EU-Parlament kippt das SWIFT-Abkommen, das US-amerikanischen Terrorfahndern gestattet hätte, auf europäische Bankdaten zuzugreifen. 18. Februar: Bei einem Militärputsch in Niger wird Präsident Mamadou Tandja gestürzt und eine Militärdiktatur eingesetzt, die die Verfassung außer Kraft setzt. 19. Februar: Wegen des Streits über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes zerbricht die niederländische Regierung unter Ministerpräsident Jan Peter Balkenende. 24. Februar: Die Europäische Kommission empfiehlt die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und Island.
März
2. März: Das deutsche Bundesverfassungsgericht erklärt die Vorratsdatenspeicherung in der bisherigen Form für verfassungswidrig. Es fordert strengere Vorkehrungen zur Datensicherheit, zur Transparenz und für den Datenabruf durch Sicherheitsbehörden. 3. März: Ein von Wiktor Janukowytschs Regierungspartei beantragtes Misstrauensvotum, dem das Parlament zustimmt, zwingt die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko zum Rücktritt. 21. März: Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten verabschiedet mit knapper Mehrheit die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama. 29. März: 39 Menschen sterben bei Anschlägen in Moskau. mini|150px|Flagge der Westeuropäischen Union 31. März: In Brüssel gibt die Westeuropäische Union ihre Auflösung bekannt. Nach dem Vertrag von Lissabon übernimmt die Europäische Union ihre Aufgaben.
April
2. April: Während des 9-stündigen, kriegerischen, sogenannten Karfreitagsgefechts mit Aufständischen im Rahmen der ISAF-Mission in Afghanistan (Distrikt Char Darreh, etwa 6 km westlich von Kunduz) kommen drei deutsche Soldaten ums Leben, acht weitere werden zum Teil schwer verwundet. 6. April: Baubeginn der Erdgas-Pipeline Nord Stream durch die Ostsee nach Deutschland. 7. April: Putsch in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek, bei den Ausschreitungen sterben 75 Menschen, mehr als 1.000 werden verletzt. Präsident Kurmanbek Bakijew flieht. Eine Übergangsregierung unter der Leitung von Rosa Otunbajewa übernimmt die Macht. 8. April: US-Präsident Barack Obama und der russische Präsident Dmitri Medwedew unterzeichnen einen neuen START-Vertrag zur atomaren Abrüstung. 10. April: Bei dem Flugunfall von Smolensk 2010 sterben der polnische Präsident Lech Kaczyński und zahlreiche polnische Politiker, Militärs und Würdenträger. Insgesamt sterben 96 Menschen. Die Delegation war auf dem Weg zur Gedenkfeier des 70. Jahrestags des Massakers von Katyn. 21. April: Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch vereinbart mit seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew die Verlängerung des Nutzungsrechtes der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol über 2017 hinaus und die Lieferung von russischen Erdgas zu günstigeren Bedingungen. 22. April: Die NATO-Außenminister beschließen die Aufnahme von Bosnien und Herzegowina in den Aktionsplan für Beitrittskandidaten und raten zu weiteren Reformen. 23. April: Griechenland, welches durch die Finanzkrise ab 2007 kurz vor dem Staatsbankrott steht, bittet die Europäische Union und den Internationalen Währungsfonds um insgesamt 45 Milliarden Euro Finanzhilfe. 25. April: Beim Gipfeltreffen der Weltbank beschließen die 186 Mitgliedstaaten die Neuverteilung der Stimmrechte und geben Schwellen- und Entwicklungsländern gegenüber den Industriestaaten mehr Mitspracherecht. 27. April: Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg und Russlands Präsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew beenden den seit 40 Jahren schwelenden Streit um die gemeinsame Grenze in der Barentssee und der Arktis.
Mai
1. Mai: Der Anschlagsversuch am Times Square in New York City macht international Schlagzeilen. 4. Mai: Die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer der Union Südamerikanischer Nationen wählen Néstor Kirchner zum ersten Generalsekretär der Organisation. 7. Mai: Chile tritt als erster südamerikanischer und als zweiter lateinamerikanischer Staat nach Mexiko der OECD bei. 10. Mai: Der Europäische Rat beschließt die Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus („Euro-Rettungsschirm“) mit einem Umfang von 750 Milliarden Euro. Die griechische Finanzkrise zieht eine Eurokrise nach sich. mini|135px|Horst Köhler 15. – 19. Mai: Thailändische Sicherheitskräfte schlagen die Unruhen der „Rothemden“ in Bangkok nieder. Dutzende Menschen sterben. 31. Mai: Horst Köhler erklärt den sofortigen Rücktritt vom Amt des deutschen Bundespräsidenten.
Juni
13. Juni: Parlamentswahlen in Belgien 30. Juni: Christian Wulff (CDU) wird von der Bundesversammlung zum zehnten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Er erhält im dritten Wahlgang 625 Stimmen gegenüber Joachim Gauck (parteilos) mit 494 Stimmen. 30. Juni: Benigno Aquino III. tritt sein Amt als Präsident der Philippinen an.
Juli
1. Juli bis 31. Dezember: Belgien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft. 21. Juli: Slowenien wird 32. Mitgliedstaat der OECD. 23. Juli: Ein israelisches Gericht verurteilt Sabbar Kaschur wegen Vergewaltigung zu 18 Monaten Gefängnis, weil eine Israelin ihn beim einvernehmlichen Verkehr für einen Juden hielt, hinterher aber erfuhr, dass er Palästinenser ist. Später hat dieses Urteil vor einem höheren Gericht Bestand.
August
1. August: Das von 108 Staaten der Vereinten Nationen ratifizierte Gesetz zur Ächtung von Streumunition tritt in Kraft. 1. August: Das SWIFT-Abkommen, das es US-amerikanischen Terrorfahndern ermöglicht, Einsicht in EU-Konten zu bekommen, tritt in Kraft. 5. August: In Chile werden 33 Bergarbeiter in einer Kupfer- und Goldmine verschüttet. Sie werden am 13. Oktober alle lebend gerettet. mini|100px|Bronisław Komorowski 6. August: In Polen wird Bronisław Komorowski einen Monat nach der Präsidentschaftswahl vor dem Parlament als Staatspräsident vereidigt. 7. August: In Kolumbien wird Juan Manuel Santos vor dem Parlament als Staatspräsident vereidigt. 10. August: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt die Schweinegrippe-Pandemie offiziell für beendet. 12. August: In Suriname wird Desi Bouterse vor der Nationalversammlung als Staatspräsident vereidigt. 16. August: Die Volksrepublik China verdrängt Japan von Platz zwei der wirtschaftsstärksten Nationen der Welt. 19. August: Sieben Jahre nach der Invasion verlassen die letzten US-Kampftruppen den Irak. 21. August: Parlamentswahlen in Australien 25. August: Danny Philip wird vom Parlament zum Premierminister der Salomonen gewählt.
September
7. September: Israel wird 33. Mitgliedstaat der OECD. 12. September: Verfassungsreferendum in der Türkei (Zustimmung 57,93 Prozent) 19. September: In Schweden wird bei der Wahl zum Schwedischen Reichstag die Bürgerliche Allianz unter Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt wiedergewählt. 26. September: Parlamentswahlen in Venezuela 2010. Die Partei Movimiento Quinta República von Hugo Chávez (Präsident 1999–2013) bleibt an der Macht. 27. September: Der Präsident der Republik Kosovo, Fatmir Sejdiu, tritt zurück; Übergangspräsident bis zur Neuwahl wird Jakup Krasniqi. 30. September: In Quito beginnt die Meuterei in Ecuador. Unzufriedene Polizisten, die von einigen Armeeeinheiten unterstützt werden, versuchen einen Putsch gegen den Staatspräsidenten Rafael Correa. 30. September: 'Schwarzer Donnerstag' in Stuttgart während der Proteste gegen Stuttgart 21: Polizeieinheiten räumen den Mittleren Schlossgarten. Mehrere Schwerverletzte, darunter auch Minderjährige.
Oktober
10. Oktober: Die Niederländischen Antillen werden aufgelöst und Curaçao sowie Sint Maarten werden autonome Gebiete innerhalb des Königreiches der Niederlande. Die Inseln Saba, Sint Eustatius und Bonaire werden zu Besonderen Gemeinden der Niederlande. 13. Oktober: Die am 5. August verschütteten chilenischen Bergarbeiter werden gerettet. 21. Oktober: In Myanmar wird eine neue Flagge eingeführt. 22. Oktober: WikiLeaks veröffentlicht Hunderttausende geheime Dokumente über den Irakkrieg.
November