mini|Karl Emil Kirchner Karl Emil Kirchner (* 16. Januar 1845 auf dem Rittergut Quesitz; † 25. März 1899 in Radebeul)Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815-1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815-1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 454.Illustrirte Zeitung Nr. 2909 vom 30. März 1899, S. 405. war ein sächsischer Generalleutnant.
Leben Herkunft Er war der Sohn des Quesitzer Rittergutsbesitzers Karl Friedrich Kirchner und dessen Ehefrau Emilie, geborene Clark.laut Personenstandsunterlagen des Stadtarchivs Radebeul, Sterbeunterlagen Nr. 41/1899.
Militärlaufbahn Er trat im April 1861 in die sächsische Armee ein und nahm am Krieg gegen Preußen sowie später auch am Krieg gegen Frankreich teil. Im Verlauf seiner Militärkarriere in der Sächsischen Armee war Kirchner 1890/94 Kommandeur des Karabinier-Regiments (2. Schweres Regiment) und anschließend als Generalmajor Kommandeur der 1. Kavallerie-Brigade Nr. 23. Während dieses Kommandos war Kirchner gleichzeitig ab 31. März 1895 auch mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Inspekteurs der Militär-Reit-Anstalt in Dresden (König-Georg-Allee) beauftragt, einer von drei solchen Anstalten innerhalb des Deutschen Reichs. Am 13. April 1898 wurde ihm der Abschied unter gleichzeitiger Verleihung des Charakters als Generalleutnant z. D. gewährt.Sächsisches Kriegsministerium (Hrsg.): Königlich Sächsisches Militär-Verordnungsblatt. Nr. 9 vom 14. April 1898. S. 56.
Kirchner hatte Anfang Mai 1896 das Großkreuz des Franz-Joseph-Ordens erhalten.Sächsisches Kriegsministerium (Hrsg.): Königlich Sächsisches Militär-Verordnungsblatt. Nr. 18 vom 19. Mai 1896. S. 74. Am Lebensende trug er zahlreiche Orden und Ehrenzeichen, darunter das Komturkreuz II. Klasse des Albrechts-Ordens und des Verdienstordens, das Dienstauszeichnungskreuz, den sachsen-ernestinischen Hausorden (Komturkreuz II. Klasse), den sachsen-weimarischen Hausorden vom Weißen Falken (Komturkreuz II. Klasse), den japanischen Orden des Heiligen Schatzes (3. Klasse), den Orden der Krone von Italien (Komturkreuz), den mecklenburgischen Hausorden der Wendischen Krone (Ritterkreuz), den Stern zum preußischen Kronenorden II. Klasse, den russischen Sankt-Stanislaus-Orden (II. Klasse), den schwedischen Schwertorden (Kommandeur II. Klasse) sowie das Offizierskreuz der französischen Ehrenlegion. Abgerufen am 2. September 2014.
Kirchner war 1898 noch in Dresden-Neustadt unter der Glacisstraße 1 gemeldet,Adressbuch Dresden mit Vororten, 1898, I. Theil, S. 268. Abgerufen am 2. September 2014. von wo er als Hauseigentümer mit seiner Ehefrau Ernstine Hedwig geb. Zschille nach Radebeul in die 1897 neuerrichtete, heute unter Denkmalschutz stehende Villa Schillerstraße 17 zog.Adressbuch Dresden mit Vororten, 1899, VI. Theil: Radebeul, S. 399. Abgerufen am 2. September 2014.Adressbuch Dresden mit Vororten, 1915, VI. Theil: Radebeul, S. 457. Abgerufen am 2. September 2014. Dort starb er in der Nacht zum 25. März 1899. Die Beerdigung erfolgte auf dem Radebeuler Friedhof. In: Dresdner Geschichtsblätter. Nr. 3, 1899, S. 200.
Einzelnachweise
Kategorie:Generalleutnant (Sachsen) Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 2. Klasse) Kategorie:Komtur II. Klasse des Sächsischen Zivilverdienstordens Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Komtur II. Klasse) Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Kommandeur) Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Schatzes Kategorie:Ritter des Hausordens der Wendischen Krone Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Großkreuz) Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Komtur) Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse Kategorie:Träger des Sankt-Stanislausordens (Russland) Kategorie:Träger des Schwertordens (Kommandeur 2. Klasse) Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) Kategorie:Person im Deutschen Krieg Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1845 Kategorie:Gestorben 1899 Kategorie:Mann