Ludwig Hoffmann (bürgerlich Karl Louis Konstantin Hoffmann, * 11. März 1834 in Glogau; † 11. Januar 1910 in WiesbadenNeuer Theater-Almanach 1911, S. 165Standesamt Wiesbaden, Sterbeurkunde Nr. 53 vom 11. Januar 1910) war ein deutscher Theaterschauspieler.

Leben Der Schauspieler wirkte von 1856 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1891 in Warmbrunn, Reichenberg, Sondershausen, Chemnitz, Krefeld, am Stadttheater Breslau und vor allem ab 1865 am Hoftheater Braunschweig. Dort feierte er sein fünfundzwanzigjähriges Dienstjubiläum und wurde in Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.

Hoffmann zeichnete sich insbesondere im Väterfach und in komischen Charakterrollen aus. Seine großen Rollen waren: „Musikus Müller“ (Kabale und Liebe, Friedrich Schiller), „Vater Barbeaud“ (Die Grille, Charlotte Birch-Pfeiffer), „General Gudin“ (Väter und Söhne, Ernst von Wildenbruch), „Ronald“ (Griseldis, Friedrich Halm) und der „Klosterbruder“ (Nathan der Weise, Gotthold Ephraim Lessing).

Hoffmann nahm seinen bleibenden Wohnsitz in Wiesbaden. Er war verheiratet mit Maria Theresia Hoffmann, geb. von Sell (* 1829/30 in München; † 1910 in Wiesbaden).

Literatur Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 1172 (). Hoffmann, Ludwig in: Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon, erster Band. Kleinmayr, Klagenfurt 1953, S. 820

Einzelnachweise

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