mini|Margaret Qualley, 2020
Sarah Margaret Qualley (* 23. Oktober 1994 in Kalispell, Montana) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die durch ihre Rolle in der Fernsehserie The Leftovers bekannt wurde.
Leben und Karriere Margaret Qualley ist das dritte und jüngste Kind der Schauspielerin Andie MacDowell aus deren erster Ehe mit dem Model Paul Qualley. Sie hat einen älteren Bruder und eine ältere Schwester, welche 1986 und 1989 geboren wurden. Sie wuchs zuerst auf einer Ranch in Montana und später in Asheville, North Carolina auf. Ursprünglich war es Qualleys Wunsch, Tänzerin zu werden. Im Alter von 16 Jahren verbrachte sie ihre Ferien am American Ballet Theatre in New York City. Sie studierte an der French Academy. In dieser Zeit änderte sie ihr Vorhaben, Tänzerin zu werden. Mit 17 Jahren sammelte sie erstmals Schauspielerfahrungen, indem sie ihre Ferien an der Royal Academy of Dramatic Arts in London verbrachte.
Bevor Margaret Qualley die Rolle der Jill Garvey in der HBO-Serie The Leftovers annahm, war sie in einer kleinen Rolle im Film Palo Alto aus dem Jahr 2013 zu sehen. 2016 übernahm sie eine Rolle in dem Film The Nice Guys. Ein Rückgriff auf ihre Tanzausbildung ist die Hauptrolle in dem Werbeclip Kenzo World, Idee und Regie von Spike Jonze, 2016. In Hideo Kojimas Computerspiel Death Stranding spielte sie die Rollen von Lockne und Mama. In Quentin Tarantinos Tragikomödie Once Upon a Time in Hollywood spielte sie die Rolle der Pussycat. In dem Film Mein Jahr in New York von Philipe Falardeau aus dem Jahr 2020 nach dem gleichnamigen Roman von Joanna Rakoff spielte Margaret Qualley die Hauptrolle der Joanna Rakoff. Der Film lief als Eröffnungsfilm bei den 70. Filmfestspielen in Berlin. 2021 stand sie mit ihrer Mutter Andie MacDowell, die auch die Mutter ihrer Figur spielte, vor der Kamera der Netflix-Serie Maid. Weitere Film- und Fernsehrollen folgten, darunter eine Nebenrolle im vielbeachteten The Substance (2024) sowie die Hauptrolle in Drive-Away Dolls (2024) und Honey Don’t! (2025), beide von Ethan Coen inszeniert. Ihr Schaffen umfasst rund drei Dutzend Produktionen.
Im Sommer 2025 wurde Qualley Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.The Academy Invites 534 to Membership. In: oscars.org, 26. Juni 2025.
Margaret Qualley lebt in New York City und war ab 2023 mit Jack Antonoff verheiratet. Im Sommer 2026 ließ sich das Paar scheiden.
Filmografie 2013: Palo Alto 2014–2017: The Leftovers (Fernsehserie, 19 Folgen) 2016: The Nice Guys 2017: Sidney Hall 2017: Novitiate 2017: Death Note 2018: Donnybrook – Below the Belt (Donnybrook) 2019: Io 2019: Native Son 2019: Adam 2019: Once Upon a Time in Hollywood 2019: Fosse/Verdon (Miniserie, 5 Folgen) 2019: Strange But True 2019: Jean Seberg – Against all Enemies (Seberg) 2020: Mein Jahr in New York (My Salinger Year) 2020: Acting for a Cause (Fernsehserie, Folge 2x01 Romeo and Juliet) 2020: Wake Up (Kurzfilm) 2021: Maid (Miniserie, 10 Folgen) 2022: Stars at Noon 2022: Sanctuary 2023: Poor Things 2024: Drive-Away Dolls 2024: Kinds of Kindness 2024: The Substance 2025: Blue Moon 2025: Honey Don’t! 2025: Happy Gilmore 2 2026: How to Make a Killing – Todsicheres Erbe (How to Make a Killing) 2026: Das Ende der Sterne (The Dog Stars) 2026: Love of Your Life
Videospiele 2019: Death Stranding 2025: Death Stranding 2 - On The Beach
Auszeichnungen Golden Globe Award 2022: Nominierung als beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm für Maid 2025: Nominierung als beste Nebendarstellerin für The Substance
Primetime Emmy Award 2019: Nominierung als beste Nebendarstellerin in einer Miniserie oder Fernsehfilm in Fosse/Verdon 2022: Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder Fernsehfilm in Maid
Screen Actors Guild Award 2020: Nominierung für das beste Schauspielensemble in einem Film für Once Upon a Time in Hollywood 2022: Nominierung als beste Darstellerin in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie für Maid
Saturn Award 2025: Nominierung als beste Nebendarstellerin für The Substance
Satellite Award 2025: Nominierung als beste Nebendarstellerin für The Substance
Critics’ Choice Movie Award 2025: Nominierung als beste Nebendarstellerin für The Substance
Critics’ Choice Television Award 2020: Nominierung als beste Nebendarstellerin in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie für Fosse/Verdon 2022: Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie für Maid
Trivia Lana Del Rey und Jack Antonoff widmeten ihr 2023 das Lied Margaret auf dem Album Did You Know That There’s a Tunnel Under Ocean Blvd.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1994 Kategorie:Frau Kategorie:Jack Antonoff