Kellerhaus ist ein Gemeindeteil der Stadt Treuchtlingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Bayern). Kellerhaus liegt in der Gemarkung Wettelsheim.
Lage Der Weiler besteht aus mehreren Anwesen, die auf einer Höhe von am Nordhang des Patrichs im Hahnenkamm entlang der Treuchtlinger Straße auf halber Strecke zwischen Treuchtlingen und Wettelsheim liegen.
Geschichte Der Ortsname bedeutet „Haus am/mit (Eis-)Keller (einer Brauerei)“.Heimatbuch Treuchtlingen, S. 135. Das „Kellerhaus“ wird erstmals 1833 als zur Brauerei in Wettelsheim Nr. 26 gehörend erwähnt; erbaut wurde es 1831. Hier wurde das im Weiher von Wettelsheim gebrochene Eis für die Kühlung des Bieres eingelagert. 1984 bestand der Gemeindeteil aus einem Wohnhaus mit Keller, einem zur Diskothek umgewandelten Brauereikeller, der Gartenwirtschaft Wettelsheimer Keller (früher Straußkeller) und einem weiteren Wohnhaus mit Keller, dem ein Holzverarbeitungsbetrieb angeschlossen war. Der im Wald gelegene Wettelsheimer Keller zwischen Treuchtlingen und Wettelsheim gilt bis heute als Ausflugstipp und erhielt in einem Bierkeller-Ranking der Tageszeitung Fränkischer Tag den zweiten Platz.Martin Droschke: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem fränkische Bier und einer Plörre aus Restbayern? In: Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr. Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt 19. Mai.
Der Weiler Kellerhaus gehörte der im frühen 19. Jahrhundert gebildeten Ruralgemeinde Wettelsheim an.Hofmann, S. 243. Mit dieser wurde Kellerhaus am 1. Juli 1972 nach Treuchtlingen eingegliedert.
Einwohnerzahlen 1846: 10 Personen, 2 FamilienEduard Vetter: Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken. Ansbach 1846, S. 141. 1950: 16 Personen in drei WohngebäudenHofmann, S. 243. 1987: 0 Personen
Literatur Heimatbuch Treuchtlingen. 1984.
Weblinks
Topographische Karte: Kellerhaus im
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil von Treuchtlingen Kategorie:Weiler im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Kategorie:Ersterwähnung 1833