mini|Unterschrift Giesbert Uber, Universität Münster Giesbert Uber (* 20. Oktober 1921 in Halle an der Saale; † 18. Dezember 2004)Ehrentafel der im Jahr 2004 verstorbenen Mitglieder und Angehörigen der Westfälischen Wilhelms-Universität MünsterKürschners Deutscher Gelehrten-Kalender war ein deutscher Rechtswissenschaftler.
1960 wurde Uber Privatdozent an der Universität Hamburg.Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 17. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin, New York 1996, ISBN 3-11-014914-1. 1964 erhielt er einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Münster. Zugleich wurde er dort Direktorspäter: geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschaftsverwaltungsrecht.Lieselotte Steveling: Aus der Geschichte der Juristischen Fakultät Münster. In: Bernhard Großfeld, Ernst Pottmeyer, Klaus Michel, Martin Beckmann (Hrsg.): Westfälische Jurisprudenz. Beiträge zur deutschen und europäischen Rechtskultur. Festschrift aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Juristischen Studiengesellschaft Münster. Waxmann, Münster, New York, München, Berlin 2000, ISBN 3-89325-820-5, S. 521 ff. (552). In den 1970er Jahren war er ferner Direktor des Rechtswissenschaftlichen Seminars und Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Politik.Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 1976/77.
Zitiert wird er gelegentlich mit der den DigestenDigesten 50,17,20. nachgebildeten Sentenz „in dubio pro libertate (im Zweifel für die Freiheit)“, die er in seiner Schrift Freiheit des Berufs als obersten Auslegungsgrundsatz propagierte.Dort S. 27 f.; vgl. Peter Schneider: In dubio pro libertate. In: Hundert Jahre deutsches Rechtsleben. Festschrift zum hundertjährigen Bestehen des Deutschen Juristentages. Bd. II, 1960, S. 263 ff.; Ders. Prinzipien der Verfassungsinterpretation. S. 31 ff.;
Werke Freiheit des Berufs. Artikel 12 des Grundgesetzes. Nach einer rechtsgrundsätzlichen Betrachtung der individuellen Freiheit. (= Abhandlungen aus dem Seminar für öffentliches Recht. Universität Hamburg Heft 42). Appel, Hamburg 1952, . Postulationsfähigkeit der Prozeßagenten und Rechtsanwälte vor den Entschädigungskammern der Landgerichte nach dem BEG-Rechtsgutachten erstellt. Knipping, 1956, swb.bsz-bw.de, kataloge.uni-hamburg.de. Bericht über die Tagung der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer 1960 in Köln. AöR 86 (1961), 101–121, . Arbeitszwang, Zwangsarbeit, Dienstpflichten. In: Hans Peter Ipsen (Hrsg.): Hamburger Festschrift für Friedrich Schack zu seinem 80. Geburtstag am 1. Oktober 1966. Metzner 1966, S. 167–182, . Wirtschaftsverfassungs- und verwaltungsrecht. In: Rudolf Weber-Fas (Hrsg.): Jurisprudenz. Die Rechtsdisziplinen in Einzeldarstellungen (= Kröners Taschenausgabe. Band 474). Kröner, Stuttgart 1978, ISBN 3-520-47401-8, S. 621 ff. Herausgeberschaft: Mit Norbert Achterberg u. a.: Münsterer Beiträge zum Öffentlichen Recht. C. F. Müller, Heidelberg 1978 ff, .
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1921 Kategorie:Gestorben 2004 Kategorie:Mann